Reisebericht USA – Kanada Nordwesten

Eigentlich wollten wir ein Jahr Fernreise-Pause machen vor unserer nächsten Tour in die USA bzw. Kanada. Und nun treten wir doch wieder an, um neue Gegenden in den beiden traumhaften Ländern zu erkunden und dazu auch noch mehr Übernachtungen als beim letzten Mal. Verrückt!

Diesmal beginnen wir in Seattle und es stehen der Nordwesten der USA bzw. der Westen von Kanada im Fokus. In den USA besuchen wir in der zweiten Hälfte des Urlaubs den berühmten Yellowstone National Park und die etwas zentraler gelegenen Bundesstaaten Utah sowie Colorado und enden dann in Denver. Im Vergleich zu unserer Tour im Nordosten der USA und Kanada werden es diesmal deutlich weniger Städte und somit mehr Highlights in der Natur werden. Von der Abwechslung der Landschaft her versprechen wir uns vergleichbare Eindrücke, wie in unserem Urlaub im Südwesten der USA.

Wir reisen, wie im Vorjahr, am Vortag per Zug nach Frankfurt, wo wir uns in Flughafennähe ein Zimmer gebucht haben. Die Koffer geben wir bereits am Vorabend ab und nehmen nur unser Handgepäck mit. Darin haben wir ein paar Badutensilien in einem durchsichtigen Kulturbeutel und zusätzlich ein paar Wechselsachen, die Pässe, Tickets, Snacks, leere Trinkflaschen und etwas für die Unterhaltung.

Mit dem Shuttle-Bus geht es zum Hotel, wir checken ein und quasi direkt auch wieder aus, damit wir morgen früh nach dem Frühstück nur noch die Keycard abgeben müssen. Einen Bus-Token für den Shuttle-Service zum Flughafen kaufen wir ebenfalls direkt.

Am nächsten Tag nehmen wir nach einem guten Frühstück den Bus zum Flughafen und müssen nur noch durch die Sicherheitskontrolle, wo auch gar nicht viel los ist. Frühzeitig kommen wir im Boardingbereich an und lassen uns dort nieder. Das war mal wieder eine sehr entspannte Anreise.

Unser Lufthansa-Flieger startet pünktlich und der Flug verläuft eigentlich recht ereignislos. Tja, aber nur eigentlich. Irgendwie geht es mir die letzten zwei Stunden des Fluges immer schlechter. Dies äußert sich mit einer fiesen Migräne und diesmal ist mir auch zusätzlich noch sehr flau im Magen. Im Zuge der Landung wird das noch schlimmer und ich suche verzweifelt eine der berüchtigten „K…-Tüten“, aber es gibt keine. Mit letzter Geistesgegenwärtigkeit nehme ich mein Kissen aus dem Bezug und „befülle“ diesen unfreiwillig. Ich glaube das sind schon genug Details, aber ihr werdet nachvollziehen können, dass dies kein so guter Start ist. Den Bezug wickle ich mit meiner Decke ein, Mel bringt dem nicht reagierenden Personal das „Paket“ und ignoriert deren Kommentare, dass man ja noch sitzen bleiben muss. Ja, nee ist klar. Wir sind ja schon gelandet und fahren nur noch ein Stück über das Rollfeld.

Im Flughafen holen wir unser Gepäck ab und müssen dann ewig anstehen, bis wir die Einreiseformalitäten durchführen können. Hier wird gerade viel umgebaut und daher kommt es zu diesen Verzögerungen. Immerhin verteilt man kostenloses Wasser. Das nutze ich direkt mal mit einer Kopfschmerztablette, damit es gleich hoffentlich wieder besser geht. Als wir erstmal im Bereich der Einreise-Kioske ankommen, geht es an sich recht zügig voran. Alle sind darauf bedacht, dass die volle Halle sich schnell leert, denn sicher warten schon die nächsten Flieger mit Passagieren.

Nun noch schnell zur Alamo-Mietwagen-Station. Mit unserem Skip-the-counter-Ticket gehen wir direkt zu den Mietwagen durch. Leider ist die Auswahl wieder sehr begrenzt. Gerade mal zwei Modelle als Fullsize SUV stehen zur Verfügung. Der Ford gefällt uns nicht so gut und der andere ist ein Nissan Armada. Das gleiche Fahrzeug wie im letzten Jahr, unser „Brotkasten“ und auch im gleichen silbergrauen Farbton. Schon etwas witzig! Wir entscheiden uns für den Nissan, hier wissen wir ja schon wie alles funktioniert, das ist doch auch klasse.

Wenige Minuten später sind wir auch bereits auf dem Weg ins Zentrum von Seattle zu unserem Hotel. Ganz besonders erwähnenswert ist, dass die Tablette anfängt zu wirken und es mir wieder richtig ordentlich geht. Na, geht doch.

Erstes Zwischenziel auf dem Weg ist aber noch ein Safeway Supermarkt, um erstmal Getränke und Proviant für die nächsten Tage einzukaufen. Eine Stunde später sind wir dann an unserem Hotel angekommen und checken ein und ruhen uns etwas aus. Natürlich sind wir schon recht kaputt von der Anreise, aber da es gerade mal 16:00 Uhr ist, sollten wir jetzt auf keinen Fall einschlafen. Also raffen wir uns auf und wollen für die nächsten ungefähr drei Stunden noch etwas die Stadt erkunden.

Da wir von unserem Hotelfenster schon den berühmten Space Needles Aussichtsturm sehen können, entscheiden wir uns diesen nun zu besuchen. Nach einem Spaziergang bei schönstem Wetter kommen wir am früheren Gelände der Weltausstellung an und fahren auf den Turm. Die Aussicht ist wirklich klasse von hier oben. Besonders auffallend am Horizont ist der riesige schneebedeckte Berg am Horizont, der Mount Rainier. Er wirkt echt wie hingemalt, da das Gebiet drumherum relativ flach erscheint. Nach einer guten Stunde hier oben geht es wieder hinunter. Wir erkunden noch etwas die nähere Umgebung und finden uns dann aber auch wieder im Hotel ein. Inzwischen wird die Müdigkeit dann doch immer stärker. Aber ein erstes Highlight von Seattle haben wir schon sehen können.

Nicht ganz überraschend sind wir früh wach und machen uns nach einem ordentlichen Frühstück im Hotel auf den Weg. Heute verbringen wir den ganzen Tag im Zentrum von Seattle und erkunden eine für uns neue US-Metropole.

Wir begeben uns erstmal Richtung Ufer und spazieren an den Piers entlang, wo am Morgen noch wenig los ist. Am Waterfront Park zwischen dem Aquarium und dem Riesenrad ist dann doch ein wenig los und wir sehen ein paar bekannte große Plüschfiguren umherlaufen. Hier wird gerade eine Folge der Sesamstraße gedreht.

Wir folgen der Straße an der Waterfront noch an ein paar Restaurants entlang und gehen dann wieder in Richtung Stadtzentrum und machen dabei einen kurzen Abstecher zum Stadion Lumen Field. Wo wir vom Eingangstor tatsächlich auch einen Blick ins Innere werfen können.

Unser nächstes Ziel ist nun der Pioneer Square, wo es unter den Bäumen einige Sitzmöglichkeiten und einen großen Totempfahl gibt. Ganz in der Nähe steht auch der markante Smith Tower, auf dem es auch eine Aussichtsplattform gibt, welche wir aber nicht besuchen werden.

Unser Ziel ist hier ein anderes. Direkt am Hauptplatz kaufen wir uns Tickets für die Bill Speidels Underground Tour. Nach einer witzigen Einführung zum historischen Hintergrund von Seattle und dem Underground wissen wir nun, dass Seattle nach einem heftigen Feuer auf den Ruinen von damals aufgebaut wurde und es unter den Straßen teilweise noch die alten Fußgängerwege und Häuserfassaden zu entdecken gibt. Die Tour dauert knapp 1,5 Stunden und ist wirklich was Besonderes. Wir sind sehr froh, dass wir bei unserer Recherche darauf gestoßen sind.

Nach einer kurzen Pause setzen wir unseren Rundgang fort. Über den Union Square, China Town, die Union Station, die City Hall kommen wir zum Columbia Center. Auch hier gibt es wohl eine Aussichtsplattform, aber uns hat Space Needle am Vortag für den Ausblick über die Stadt gereicht. Daher gehen wir nun zur St. James Cathedral und bemerken, dass es in der Stadt auch mächtig Steigungen gibt. Bei um die 30 Grad ist das schon echt anstrengend und so richtig lohnt sich der Weg eigentlich nicht. Auf dem Rückweg gehen wir über eine der Brücken, die über die durch die Stadt verlaufende Interstate führt. Von hier haben wir aber noch mal einen tollen Blick auf den Mount Rainier, der sehr imposant am Horizont hinaufragt.

Nun geht es über die Public Library durch Downtown bis zur Waterfront. Da es nun schon früher Nachmittag ist, ist hier natürlich inzwischen richtig Leben eingekehrt. Wir spazieren bis zum Aquarium und überqueren dann die Straße zu unserem nächsten Ziel. Dies ist ein weltberühmtes und ungewöhnliches Einkaufszentrum. Der Pike Place Market. Hier durchstreifen wir viele kleine spezielle Läden, die z. B. Kunst oder frische Lebensmittel oder Blumen anbieten. Im oberen Bereich befindet sich auch der berühmte Fish Market am Pike Place. Hierüber gibt es auch eine sehenswerte Dokumentation, die wir bereits vor Jahren mal gesehen haben und nun stehen wir „Live“ daneben und erkennen sogar den Chef wieder, der auch gerade arbeitet.

Nach diesem Erlebnis beschließen wir, dass wir den Tag langsam enden lassen. Wir sind viel gelaufen und es ist ja auch sehr heiß. Also geht es zurück zum Hotel.

Seattle
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Nach unserem Kurzbesuch von Seattle fahren wir heute zu unserer nächsten Station nach Vancouver in Kanada. Also erstmal frühstücken, zusammenpacken und auschecken. Gegen Mittag möchten wir in Vancouver sein, um auch bereits heute einiges von der Stadt zu sehen.

Bis nach Vancouver sind es nur knapp drei Stunden Fahrt und nach etwa zwei Stunden erreichen wir die kanadische Grenze. Hier haben wir glücklicherweise nur eine kurze Wartezeit und werden, wie im letzten Urlaub, wieder sehr freundlich vom Grenzbeamten in Kanada empfangen. Kanada ist halt schon was Besonderes.

Eine knappe Stunde später erreichen wir nun Vancouver und fahren direkt durch die Stadt bis zum Stanley Park, der auf einer Halbinsel im Norden der Stadt liegt. Den Park erkunden wir mit dem Auto, da hier eine Straße in alle Ecken führt und immer ausreichend Parkplätze vorhanden sind. Typisch für die USA und Kanada. Neben Totempfählen und einem Leuchtturm hat man von hier einen tollen Ausblick auf die Skyline von Vancouver, die Hügelkette im Norden oder die Bucht im Westen. Nach einigen Spaziergängen und einem leckeren Eis verlassen wir den Park nach ungefähr drei Stunden wieder und fahren nun zu unserem Hotel im Zentrum.

Das Hotel liegt in der Nähe vom inneren Hafen direkt neben dem BC Place Stadium und der Rogers Arena. Nach dem Check-in erkunden wir noch etwas die direkte Umgebung. Um das Stadion herum geht es zum Ufer am Plaza of Nations, von wo wir schon die futuristische Kuppel des Science Museums sehen. Durch den Creekside Park machen wir einen Abstecher zur Pacific Central Station und danach geht es in einem größeren Bogen einmal durch China Town und am Millennium Gate vorbei wieder in Richtung Hotel. Unterwegs suchen wir uns noch etwas zu Essen und sind dann nach insgesamt gut zwei Stunden wieder zurück. Jetzt wird erstmal der nächste Tag vorbereitet und dann geschlafen.

Unser zweiter Tag in Kanada bricht an und wir starten mit einem guten Frühstück im Hotel. Heute lassen wir, wie schon in Seattle, das Auto stehen und erkunden das Zentrum zu Fuß.

Unser Weg führt uns am Dominion Building vorbei ins Gastown Viertel, wo wir uns die besondere dampfbetriebene Uhr anschauen. Auch ansonsten ist das Viertel, insbesondere auf der Water Street von vielen Backsteingebäuden mit Geschäften und Restaurants geprägt. Während wir die Straße entlang spazieren, kommt es zu einem kleineren Polizeieinsatz, als eine etwas auffällig gekleidete junge Frau von zwei Polizisten festgenommen wird. Es macht den Eindruck, als ob die Beteiligten nicht zum ersten Mal Kontakt haben.

Unser nächstes Ziel ist der Vancouver Lookout. Hier gibt es eine gute Gelegenheit die Stadt aus etwas erhöhter Position zu Gesicht zu bekommen. Wir sind fast alleine hier. Das frühe Aufbrechen hat halt auch ein paar Vorteile. Neben der Stadt sieht man auch einen Teil der inneren Bucht in Richtung Norden und den Stanley Park, wo wir gestern unterwegs waren.

Nach etwa einer Stunde gehen wir weiter zum Canada Place. Hier befindet sich unter anderem das Convention Center der Stadt und hier scheint auch ein Event zu laufen. Es gibt eine riesig lange Warteschlange von jungen männlichen Nerds, die hier anstehen, um Einlass zu bekommen. Was genau hier los ist, erfahren wir nicht, aber vermutlich ein Gaming Event bzw. eine Messe. Wir genießen von hier den tollen Ausblick auf die Bucht und den Stanley Park. Auf dem Boden sind übrigens die Namen von allen kanadischen Provinzen und vielen Städten in verschiedenen Farben zu erkunden.

Nun geht es aber wieder tiefer nach Downtown, wo wir erstmal am markanten Marine Building und vielen weiteren mittelgroßen Hochhäusern auf der Burrard Street vorbeikommen. Über die Christ Church Cathedral geht es dann zum zentralen Robson Square. Hier schauen wir uns den sehenswerten Park ein wenig an und schlendern dann die Robson Street entlang, wo es viele hochpreisige Geschäfte gibt. Nun sind wir schon wieder auf dem Rückweg in Richtung des Hotels und machen noch einen Abstecher zur Holy Rosary Cathedral in einer Nebenstraße und gehen dann wieder über die Robson Street bis zum BC Place Stadium.

Einmal wieder herum um das Stadion gehen wir am Plaza of Nations zu einer Bootsanlegestelle. Von hier nehmen wir eines dieser süßen kleinen Boote für eine Fahrt bis nach Granville Island. Die Erkundung der kleinen Künstler-Insel ist interessant, aber nicht mal ansatzweise so spektakulär, wie es vorher bei der Recherche immer geklungen hat. Nach dem Rundgang fahren wir mit einem der gleichen Boote wieder zurück und gehen dann erstmal ins Hotelzimmer zurück.

Am Stadion ist nun richtig viel los, da hier ein American-Football-Spiel stattfindet. Von unserem Hotelzimmer sehen wir auch den Vorplatz, der sich mit immer mehr Menschen füllt. Wir ruhen uns erstmal etwas aus. Aber leider kommen wir nicht auf den Gedanken, uns vielleicht spontan Tickets zu besorgen, was bestimmt noch irgendwie möglich gewesen wäre. Darüber ärgern wir uns ein wenig. Um diesen tiefen Frust zu verarbeiten, suchen wir uns den nächsten Five Guys heraus und gehen was leckeres Essen.

Am nächsten Morgen verlassen wir dann Vancouver über eine der größeren zentralen Straßen. Es herrscht noch fast gar kein Verkehr, aber auf den großen Bürgersteigen sind massenhaft Zelte aufgebaut und hier campieren alle paar Meter dutzende Obdachlose. An manchen Stellen ist schon die Polizei im Einsatz und fordert sie zum Aufbruch auf. Das sind schon etwas verstörende Szenen. Wie schon im letzten Kanada- bzw. USA-Urlaub, erleben wir die intensivsten Begegnungen mit Obdachlosen in Kanada und nicht wie sonst zu erwarten in den USA. Das überrascht uns erneut. Aber natürlich ist dies nur ein einzelner Moment und kann kein objektives Bild der Realität sein. Aber an sich dachten wir, dass dies in Kanada kaum vorkommt, was offensichtlich eine falsche Annahme war.

Vancouver
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Unser Ziel ist heute der Ort Kamloops weiter in Richtung Nordosten. Hauptgrund für die Wahl des Ortes ist, dass es hier viele Übernachtungsmöglichkeiten auf der langen Strecke in die kanadischen Rocky Mountains gibt. Unterwegs haben wir ein paar interessante Haltepunkte eingeplant und wir nehmen auch nicht die schnellste Route, sondern die hoffentlich schönere durch den Fraser Canyon.

Unser erster Stopp nach einer guten Stunde führt uns zu den wirklich sehr sehenswerten Bridal Veil Falls. Den Wasserfall erreichen wir nach einem kurzen Spaziergang durch den Wald und wir klettern auch noch ein wenig den vor uns liegenden Hügel hinauf, um ganz nah heranzukommen. Von hier aus können wir besonders schöne Fotos schießen.

Der nächste Zwischenstopp liegt nach kurzer Fahrt in der Nähe des Ortes Hope. Hier befinden sich die Othello Tunnels. Das sind alte Eisenbahntunnel, die in den Berg an einer hübschen Schlucht gehauen wurden und durch die man nun hindurch spazieren kann. Hier wechseln sich quasi Dunkelheit und tolle Blicke in die Schlucht immer wieder ab. Auch dieser Halt war eine gute Wahl.

Nun fahren wir über den Trans Canada Highway durch einen Teil des Fraser Canyons und machen am Hells Gate einen längeren Stopp. An dieser Stelle ist der Canyon besonders schmal und ein paar geschäftstüchtige Menschen haben hier eine Seilbahn und eine Aussichtsplattform unten im Canyon errichtet. Das schauen wir und also mal genauer an und kaufen uns Tickets für die Seilbahn. Unten angekommen erkunden wir die Station, die einen Souvenirladen, ein paar Ausstellungen und Gastronomie umfasst. Auf der Brücke über dem Fraser River machen wir ein paar schöne Fotos und dann geht es auch wieder hinauf. Während der Auffahrt, fahren auf beiden Seiten des Ufers die typischen langen kanadischen Güterzüge entlang, was auch noch mal sehenswert ist.

Für die nächsten Stunden war es das nun mit besonderen Zwischenstopps und wir genießen einfach die Fahrt durch die tolle Landschaft entlang des Trans Canada Highways und halten hier und dort kurz an interessanten Haltebuchten. 

Das Highlight des Tages erwartet uns am Kamloops Lake. Hier gibt es nach kurzer Fahrt Richtung Kamloops einen Parkplatz direkt am Highway mit einem sehr sehenswerten Viewpoint, an dem wir anhalten. Die beste Aussicht haben wir hier jedoch, als wir durch einen schmalen Pfad durch den Zaun gehen und auf den an der linken Seite liegenden Hügel hinaufspazieren. Dies ist nur ein Trampelpfad aber sehr einfach und sicher. Belohnt werden wir mit einer wirklich atemberaubenden Sicht auf den See in alle Richtungen. Das hat sich echt gelohnt und wir machen weitere tolle Bilder.

Im Anschluss fahren wir das letzte Stück bis Kamloops und checken erstmal in unserem Hotel für die Nacht ein. Danach machen wir noch einen Spaziergang durch die Stadt und gehen dabei etwas Essen.

Ein weiterer Tag endet. Wir sind einem der Hauptziele des Urlaubs – den kanadischen Rocky Mountains – ein gutes Stück nähergekommen und haben ein paar tolle Zwischenstopps gemacht.

Fraser Canyon
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Fraser Canyon
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Kamloops
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Den ersten Teil des heutigen Tages werden wir mit Fahren verbringen. Wir wollen den restlichen Teil des Tages noch zur Erkundung des berühmten Jasper National Parks im Nordosten verwenden. Hier haben wir um 18:12 Uhr eine feste Buchung für eine Seilbahnfahrt. Ob das so eine gute Idee von der zeitlichen Planung her war, werden wir dann noch erfahren.

Den ersten nennenswerten Halt machen wir nach knapp vier Stunden an den Rearguard Falls. Ein kurzer Weg führt uns vom Parkplatz zu den Wasserfällen, welche nicht besonders hoch, aber trotzdem sehr sehenswert sind. Nach der längeren Strecke gehen nun endlich die Highlights am Rand der Rocky Mountains los. Ein paar Minuten später kommen wir zum Mount Robson. Auch hier halten wir kurz und werfen einen Blick ins Visitor Center. Das Highlight hier ist die Rückseite mit einer großen Terrasse, von der wir einen super Ausblick auf den Mount Robson haben. Da es hier nur längere Wanderungen gibt, für die wir keine Zeit haben, geht es nach ein paar Minuten direkt weiter.

Mount Robson
Mount Robson
Mount Robson
Mount Robson
Mount Robson
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Wir fahren an ein paar ersten schönen Bergseen vorbei und erreichen eine Stunde später den Jasper National Park in der Provinz Alberta. Hier gilt es auch erstmal die Uhrzeit anzupassen, da es in Alberta eine Stunde später ist. Es ist natürlich schade um die Stunde, die uns verloren geht, aber da kann man ja nun nichts machen.

Da es nicht mehr so früh ist, fahren wir erstmal in den Ort Jasper, wo unser Hotel zu finden ist und checken dort ein. Im Anschluss fahren wir zur Jasper Skytram am Mount Whistlers. Unsere Reservierungszeit ist zwar noch nicht erreicht, aber wir versuchen mal, ob wir nicht auch früher hinauffahren können. Auf jeden Fall ist hier nicht wenig los. Am Ticket-Schalter erkundige ich mich und tatsächlich können wir etwas früher fahren, müssen aber trotzdem noch eine gute halbe Stunde warten. Wir nutzen die Wartezeit für einen Toilettengang und erkunden den Souvenirshop. Auf dem über 2.200 Meter hohem Mount Whistlers angekommen, bietet sich uns eine fantastische Aussicht auf die riesigen Berge der Rocky Mountains. Neben dem Ort Jasper sehen wir auch ein paar der Seen, die wir uns morgen anschauen werden. Die endlosen grünen Wälder in den Tälern und die grauen Bergspitzen ziehen sich soweit das Auge reicht. Ein beeindruckender Anblick, der den Alpen bei uns sehr ähnlich ist, aber hier ist alles in XXL-Größe zu bestaunen. Wir wandern noch etwas den Gipfel-Rundweg hinauf und kehren nach einer guten Stunde wieder zum Auto zurück.

Nun geht es wieder zurück nach Jasper. Hier tanken wir den Wagen voll, parken diesen am Hotel und gehen dann noch eine Runde durch den Ort um etwas zu essen. Mit dem herrlichen Bergpanorama vor Augen wird es sich bestimmt gut schlafen lassen.

Wir haben uns übrigens im Vorfeld der Reise den Jahrespass für die kanadischen Nationalparks bestellt. Dieser lohnt sich so ab dem vierten oder fünften Park. Es ist in Kanada gar nicht so leicht in einem Urlaub auf Grund der riesigen Entfernungen genug Nationalparks zu besuchen. Da wir aber länger in den Rocky Mountains bleiben und hier auf jeden Fall fünf Nationalparks eingeplant haben, ist es so zumindest einfacher, dass wir nicht immer in jedem Park wieder Tickets kaufen müssen. Die preisliche Ersparnis ist überschaubar.

Am nächsten Morgen sind wir wieder früh unterwegs, da wir heute zum Start erneut eine feste Buchung haben. Diesmal fahren wir mit einem Boot über den Maligne Lake. Auf dem Weg lassen wir den Maligne Canyon erstmal aus, diesen schauen wir uns später auf dem Rückweg an. Es ist noch nichts los hier und plötzlich läuft rechts am Straßenrand in aller Seelenruhe ein Schwarzbär entlang. Wir fahren ganz langsam und nutzen die Chancen für ein paar Fotos. Er ist von uns gänzlich unbeeindruckt und schlendert so seinen Weg entlang. Vielleicht auf der Suche nach einem Frühstück? Damit haben wir schon unser erstes Highlight des Tages erlebt.

Am Medicine Lake halten wir kurz für ein paar Fotos an. Am gegenüberliegenden Ufer sieht man statt Wald leider nur noch kahle Stelzen. Hier scheint es in den letzten Jahren wohl mal einen größeren Waldbrand gegeben zu haben.

Als wir am Maligne Lake ankommen, sind wir natürlich wieder deutlich zu früh. Also geht es erstmal zum fast leeren Ticket-Schalter und ich versuche, wie schon gestern, eine frühere Tour zu bekommen. Auch diesmal klappt es und wir können 30 Minuten früher fahren. Die Wartezeit nutzen wir und spazieren am Ufer entlang. Eine traumhafte Kulisse mit dem türkisenen Wasser, dem Bootshaus und den Bergen ringsherum. Ein wirklich sehr schöner Ort, der auch ohne Bootstour auf jeden Fall besucht werden muss, wenn man im Jasper National Park ist. Aufgrund der frühen Uhrzeit ist es noch stark bewölkt sowie überhaupt nichts los, was dem Ganzen ein tolles Flair verleiht.

Nach dem Boarding startet unsere ungefähr 1,5 Stunden lange Tour über den See. Unser Tour-Guide ist eine junge Studentin, die ihren Job unglaublich leidenschaftlich verfolgt und es macht sehr viel Spaß ihr zuzuhören. Das Ziel der Tour ist die kleine bewaldete Insel Spirit Island im hinteren Teil des Sees, wo man zu Fuß gar nicht hinkommen kann. Wenn man vom Jasper National Park Fotos sieht, ist dieses Motiv mit der Insel fast immer dabei. Wir können an der Stelle neben dieser Insel nach unserer Ankunft für etwa 20 Minuten aussteigen und in Ruhe ein paar wundervolle Bilder von Spirit Island und den umliegenden Bergen schießen und dann geht es wieder zurück. Die Tour war nicht ganz günstig, hat sich aber auf jeden Fall gelohnt.

Nun geht es zum Maligne Canyon, an dem der Maligne River eine bis zu 50 Meter tiefe Schlucht geformt hat. Es gibt insgesamt sechs Brücken über den Canyon und man kann sich die Länge der Wanderung je nach Wunsch kürzer oder länger gestalten. Wir entscheiden uns für die mittlere Variante, die etwas eine Stunde in Anspruch nehmen wird und spazieren bis zur vierten Brücke und wieder zurück. Die Schlucht ist an vielen Stellen sehr beeindruckend, wir sehen einige Wasserfälle im Canyon und um uns herum ist alles bewaldet. Der Boden ist teilweise sehr matschig und an manchen Stellen balancieren wir über schmale Holzbretter oder Baumstämme, um unsere Schuhe nicht völlig zu verdrecken. Zurück am Parkplatz fahren wir noch den in der Nähe befindlichen Aussichtspunkt Maligne Lookout an und dann geht es mit dem Auto zu der fünften und sechsten Brücke. Hier ist die Aussicht auch nicht mehr so besonders, da wir einen ganz normal breiten Fluss vorfinden und von einem Canyon nichts mehr zu sehen ist. Schön ist es hier aber trotzdem.

Die Mittagszeit ist nun gerade vorbei und das Wetter scheint heute nicht mehr sonniger zu werden. Aber bisher ist es trocken, also alles in Ordnung. Wir fahren nun zu den nah beieinander liegenden Seen Lake Edith und Lake Anette. Beide sind sehr sehenswert. Aber ganz besonders ist die Karibu-Herde, welche sich direkt am Parkplatz des Lake Anette niedergelassen hat. Ein paar Weibchen laufen langsam hin und her. Ein Stück entfernt liegen auch zwei Hirsche und beobachten die Gegend. Aber im Endeffekt sind die Tiere völlig unbeeindruckt von uns. Während wir mit nötigem Abstand die Tiere beobachten, spaziert ein Weibchen ganz nah hinter Mel vorbei. Also Scheu ist anders.

Neben ein paar weiteren Stopps an schönen Ecken, haben wir noch ein Ziel für den Tag. Es geht nun zum Patricia Lake und dann zum Pyramid Lake. Beide konnten wir gestern schon aus der Entfernung vom Mount Whistlers sehen. Insbesondere der Pyramid Lake gefällt uns besonders gut. Hier können wir über eine Brücke auf eine kleine bewaldete Insel spazieren und haben tolle Ausblicke auf den See und die Berge. Ein schöner stiller Ort, denn es sind nur wenige Personen hier unterwegs. Leider haben wir im Jasper National Park noch keinen Elch zu Gesicht bekommen.

Die Wolken über uns werden nun deutlich dunkler und da wir mit unserem Programm für heute durch sind, fahren wir zurück nach Jasper. Wir sind keine fünf Minuten unterwegs und da fängt es auch schon heftig an zu regnen. Das war also schon mal eine gute Idee. Zurück im Hotel ruhen wir uns etwas aus und gehen etwas später noch im Ort Essen. Morgen verlassen wir die wirklich schöne Umgebung um Jasper. Mal schauen, wie die weiteren Tage in den kanadischen Rocky Mountains so verlaufen. Der Start war schon mal sehr gut.

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Nun beginnt schon der achte Tag unseres Urlaubs und es geht nach Banff, wo wir mit vier Übernachtungen unseren längsten Aufenthalt haben werden. Zwischen Jasper und Banff liegt der berühmte Icefields Parkway. Ein etwa 230 Kilometer langer Panorama Highway, der die beiden großen und berühmten Nationalparks verbindet und mit vielen Natur-Highlights bestückt ist. Wir sind bereits sehr gespannt. Um auch möglichst viel davon zu sehen, geht es heute etwas früher los.

An jeder Stelle in den Rocky Mountains sieht man imposante schneebedeckte Berge soweit das Auge reicht und so geht es hier heute immer weiter. Es gibt so viele Haltepunkte, mit und ohne besonderen Namen, die kann man hier gar nicht alle aufzählen. Als erstes halten wir an den Athabasca Falls. Hier schießen die Wassermassen sehr wuchtig in einen Canyon hinunter. Ein Pfad durch eine Steinschlucht bringt uns bis zum Ende, wo ein weiterer Teil des Wasserfalls wieder in ein breites Flussbett mündet. Auch der später folgende Sunwapta Falls ist sehr sehenswert. Wir gehen bis zur Brücke und sehen wie das Wasser sich rechts und links um eine kleine Insel mit Bäumen windet und dann in die Tiefe einer Schlucht stürzt. Direkt an der Straße kommen wir auch noch an den Tangle Falls vorbei.

Aber auch die Aussicht auf die meterhoch mit schneebedeckten Berge ist atemberaubend. Besonders erwähnenswert sind hier der Stutfield Glacier Viewpoint und der Athabasca Gletscher. Den letzten kann auch aus nächster Nähe erkunden. Vor einigen Jahren reichte der Gletscher noch bis zum Parkplatz. Nun muss man schon etwa fünfzehn Minuten bis zum Fuß des Gletschers wandern und dieser sieht nicht mehr besonders gut aus. Das ist wirklich bedrückend und man merkt den Klimawandel an solchen Stellen enorm. Mit speziellen Bussen kann man von hier aus auch Touren auf das Eisfeld machen, aber dazu haben wir keine Zeit und wir hätten das auch sicher vorab buchen müssen.

Ein Aussichtspunkt ist hier tatsächlich beeindruckender als der andere und an jeder Stelle kommen wir aus dem Staunen gar nicht heraus. Auf dem ersten Stück lag noch ein Tiefnebel an den Hängen der Berge, welcher sich nun immer mehr auflöst und die Aussicht weiter verbessert. Heute ist es übrigens schon deutlich sonniger als gestern. Wir genießen auf der weiteren Strecke die Aussicht beispielsweise vom Wilcox Pass, der Big Bend, auf die Weeping Wall und erkunden den Mistaya Canyon. Insbesondere der Canyon ist wieder ein herausstechendes Highlight. Ein paar Höhenmeter sind auf dem Trail bis zur Brücke zu überwinden. Von hier schaut man in die tiefe Schlucht hinab. Wir gehen aber noch ein Stück weiter, wo die Schlucht aufhört und man ganz nah ans wilde Wasser herankommt. Hier ergibt sich ein fantastisches Fotomotiv mit dem Fluss, dem Wald drumherum und den beeindruckenden Bergen im Hintergrund.

Aber das wahre Highlight des Icefields Parkway kommt nun mit dem Peyto Lake. Hier parken wir unseren Wagen auf einem Parkplatz, der den Namen nicht verdient. Hier sind so riesige Schlaglöcher, die uns selbst in dem großen SUV durchschütteln. Mit einem normalen Wagen wäre ich hier niemals drauf gefahren. Nun gut, das ist nicht das Highlight, sondern der See an sich.

Wir wandern zum oberen Parkplatz, der nur für Busse und Menschen mit Beeinträchtigung berechtigt ist und dann gehen wir einen Trampelpfad zu einem Aussichtspunkt am Berghang entlang. Die Strecke ist wirklich einfach, aber den Pfad kann man schnell übersehen. Freundliche und begeisterte Touristen weisen uns aber vorsorglich den Weg. Das ist wirklich hilfreich. Der Ausblick auf den See ist einfach unglaublich. Endlose grüne Wälder, die fast wie moosbedeckte Hänge aussehen, erstrecken sich das Tal entlang. Auf der linken Seite sehen wir das Ende eines Gletschers, von dem das Wasser bis zum See gelangt. Direkt vor uns liegt vor einem hohen Gipfel der See im Tal. Die Farbe des Wassers ist wirklich verrückt. So ein intensives helles milchiges Türkis habe ich noch nie bei einem See zu Gesicht bekommen. Es schaut fast so aus, als ob der See mit türkisem Weichspüler gefüllt wäre. Ganz verrückt. Wir genießen diesen fantastischen Ort noch eine ganze Weile und machen viele beeindruckende Bilder, die man sonst nur auf Postkarten im Souvenirladen findet. Übrigens ist das Titelbild dieses Blogs tatsächlich genau hier entstanden.

Auf unserem weiteren Weg kommen wir noch an den schönen Hector und Herbert Lakes vorbei, bis wir dann am Ende des Icefields Parkways zum weltberühmten Lake Louise gelangen. Hier treffen wir auch wieder auf viel Zivilisation, Infrastruktur und vor allem viel Verkehr auf der Zufahrtsstraße. Auf Leuchttafeln wird auf Ausweichparkplätze mit kostenlosen Shuttle-Service hingewiesen. Dafür haben wir aber keine Zeit, da es bis Banff noch ein ganzes Stück zu fahren ist. Weil es schon später Nachmittag ist, versuchen wir unser Glück und hoffen darauf, dass nun viele den See bereits verlassen haben. Tatsächlich haben wir nach der zähen Anfahrt Glück und werden zu einem freien Parkplatz geleitet. Hier ist wirklich die Hölle los und dem Massentourismus kann man an dieser Stelle nicht entgehen. Da es bereits etwas später ist, gehen wir nur am Hauptufer spazieren und schießen ein paar Fotos. Es ist wirklich sehr schön hier, aber den Hype können wir nicht ganz nachvollziehen. Vermutlich ist es nur so bekannt, da hier alles so gut erschlossen ist und viele Touristen hier vorbeikommen. Nach einer guten halben Stunde machen wir uns aber auch wieder auf den Weg. Schön, dass der Halt zeitlich noch gepasst hat, somit haben wir morgen etwas mehr Zeit für andere interessante Orte. Zum Moraine Lake schaffen wir es leider nicht, hier ist die Zufahrtsstraße gesperrt.

Die letzten ungefähr 60 Kilometer bis Banff vergehen recht schnell. Wir halten noch am Highway an einem schönen Aussichtspunkt und fahren dann nach Banff hinein. Noch kurz volltanken und im Hotel einchecken. Gegessen wird heute aus den eigenen Vorräten. Der Icefields Parkway war echt phänomenal und wird uns sicher noch sehr lange in guter Erinnerung bleiben.

Icefields Parkway
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Icefields Parkway
Icefields Parkway
Icefields Parkway
Icefields Parkway
Icefields Parkway
Icefields Parkway
Icefields Parkway
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Icefields Parkway
Icefields Parkway
Icefields Parkway
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Icefields Parkway
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Tag 1 - Yoho NP

Wir starten unseren ersten Tag in Banff mit einem bescheidenen Frühstück. Zusätzlich zur eingeschränkten Auswahl beginnt es auch erst um 7:00 Uhr und viele Gäste warten schon darauf das es los geht. Hier wollen natürlich viele früh unterwegs sein, da viele Strecken zu den Sehenswürdigkeiten auch etwas länger dauern. Unverständlich, dass man dies im Hotel nicht registriert und die Frühstückszeiten etwas anpasst. Also schnell was gegessen, ab ins Auto und los geht es.

Heute erkunden wir im Wesentlichen den Yoho National Park, aber vorab versuchen wir es noch mal am Moraine Lake. Leider haben wir auch um kurz vor 8:00 Uhr kein Glück. Die Zufahrtsstraße ist bereits gesperrt. Ganz ehrlich, dass ist echt verrückt. Da sollten sie schon ein paar Parkplätze mehr hinsetzen. Wir beschließen, dass wir es die nächsten Tage auch nicht mehr versuchen, da der See nur heute noch fast auf der Route lag.

Erstes Ziel im Nationalpark ist der Takkakaw Falls, den wir über eine sehr interessante lange Nebenstraße erreichen. Alleine die Fahrt ist schon interessant mit viel Wald, steilen Schluchten und Berghängen mit umtriebigen Murmeltieren. Vom Parkplatz aus, der auch der Endpunkt der Straße ist, kommen wir in wenigen Minuten zum Wasserfall. Dieser ist jetzt nicht besonders spektakulär, jedoch haben wir auch schon uninteressantere gesehen. Viel beeindruckender ist der Ausblick den Flusslauf entlang; mit einem markanten Berg und dem Wald im Hintergrund bietet sich hier ein tolles Fotomotiv.

Es geht nun weiter zum Halt an der Natural Bridge, wo sich das Wasser durch einen Felsen gearbeitet hat und nun eine kleine Brücke entstanden ist. Auch ganz nett anzuschauen, aber der nächste Stopp wird hoffentlich besser. Dies ist der Emerald Lake. Hier ist der Name wirklich Programm, denn so ein intensiv smaragdgrünes Wasser sieht man auch nicht überall. Umgeben von den Bergen schaut es hier wieder einmal sehr beeindruckend aus. Auf jeden Fall eine der schönsten Stellen in den kanadischen Rocky Mountains. Wir spazieren ein wenig am Ufer entlang und genießen die Umgebung.

Es gibt zwar noch einen interessanten Halt mit dem Wapta Falls ganz am Südende des Parks, aber die Strecke und die nötige Wanderung sprengen unseren Zeitrahmen für heute und daher lassen wir diesen, wie auch vorab geplant, aus. Wir fahren auf dem Rückweg noch mal in die einzige Ansiedlung im Park, den Ort Field. Hier besuchen wir das Visitor Center und lassen uns noch über ein paar interessante Orte in der Banff Region informieren. Eine Empfehlung ist das Sunshine Village, von dem wir tatsächlich im Vorfeld nichts gehört hatten.

Auf dem Rückweg fahren wir über eine landschaftlich reizvollere Nebenstrecke des Highways, den Bow Valley Parkway, zurück in Richtung Banff. Hier liegt auch das Sunshine Village ganz in der Nähe und wir fahren in dieses Tal, was sich als großes Wintersportgebiet entpuppt. Ich erkundige mich, ob es sich zeitlich noch lohnt die Seilbahn hinaufzufahren, da es schon später Nachmittag ist. Nach Auskunft am leeren Ticketschalter wird uns empfohlen, dass wir besser an einem anderen Tag wieder kommen und mindestens drei Stunden insgesamt für die Fahrten und eine kurze Wanderung einplanen müssen. Also folgen wir diesem Rat und planen unseren nächsten Tag etwas um.

Damit es morgen zeitlich funktioniert, ziehen wir noch eine Sache vor und erkunden die Vermillion Lakes Road. Hier könnte man auch perfekt mit dem Fahrrad entlang radeln, aber wir machen das nun mit dem Auto. An den einzelnen Seen ergeben sich teils malerisch schöne Ausblicke und es ist zum wiederholten Male Zeit für Postenkartenmotive gekommen.

Im Anschluss geht es wieder zurück nach Banff. Wir tanken den Wagen wieder voll, parken am Hotel und gehen noch was im Ort essen. Übrigens haben wir auch heute wieder keinen Elch gesehen. Sehr Schade!

Yoho
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Tag 2 - Banff NP

Der nächste Morgen beginnt wie der letzte und wir sind wieder früh unterwegs, da wir heute das Sunshine Village eingeplant haben. Aber erstmal fahren wir in Richtung Lake Minnewanka. Kurz vor dem Ziel liegt noch der Two Jack Lake, an dem wir kurz halten und nicht schlecht staunen, als wir an das Ufer kommen. Das Wasser ist noch ganz ruhig und der See liegt im Schatten. Der gegenüberliegende Berg wird aber von der aufgehenden Sonne stark angestrahlt und somit ergibt sich ein perfektes Spiegelbild im Wasser. Unfassbar cool und wieder ein tolles Fotomotiv.

Am Lake Minnewanka parken wir und treffen mitten auf dem Parkplatz einen großen Hirsch der hier seelenruhig herumspaziert. Wir gehen ein Stück am Ufer spazieren und beobachten eine Menge Streifenhörnchen, die auf Futtersuche sind. Nach einer guten halben Stunde fahren wir weiter.

Nun geht es zum Sunshine Village und erstmal etwa 25 Minuten Fahrt in der Gondel nach oben. Das letzte Stück wird dann noch mit einem Sessellift überbrückt und wir sind an einer der höher gelegenen Stellen angekommen. Auf der anderen Seite der Hügelkuppel ist eine Aussichtsplattform errichtet. Von hier aus haben wir eine fantastische Aussicht auf die umliegenden Gipfel und vor uns liegt ein Tal mit drei Bergseen. Tatsächlich sehen wir von hier oben zwei große Grizzlybären, natürlich aus sehr sicherer Entfernung, die durch das Tal streifen.

Wir entscheiden uns ebenfalls ein Stück das Tal zu erkunden. Da hier viele Mitarbeiter vom Parkservice unterwegs sind, fühlen wir uns sicher vor den Bären. Denn die Wanderwege werden immer eine Zeit lang gesperrt, bis die Bären eine Weile nicht mehr gesehen wurden. So passiert es uns an einer Stelle, wo wir ein paar Minuten auf die Freigabe warten. Wir kommen mit einigen Personen ins Gespräch und sind überrascht, dass um uns herum fast nur deutsche Touristen unterwegs sind. Wir durchstreifen hier eine herausragend schöne Gegend. Malerische bunte Wildblumenwiesen, kleine Bachläufe und kleinere Wäldchen. Wir sind super froh, dass wir diesem Tipp nachgekommen sind. Eine der schönsten Ecken, die wir in den Rocky Mountains bisher gesehen haben. Nach gut zwei Stunden machen wir uns wieder auf den Rückweg.

Die zweite Tageshälfte wollen wir nun die nähere Umgebung um den Ort Banff erkunden und haben auch noch eine feste Reservierung für die Banff Gondola um 17:10 Uhr. Wir beginnen am Mount Norquay Scenic Drive mit einem tollen Ausblick auf Banff. Dann geht es zu den Bow Falls, dem Hodoos Viewpoint und im Anschluss zur Cave and Basin Historic Site. Inzwischen müssen wir schon etwas auf die Zeit achten, um pünktlich bei der Seilbahn zu sein. Diesmal brauchen wir nicht nach einer früheren Abfahrt zu fragen. Die Auffahrt geht schnell und von oben haben wir wieder einen beeindruckenden Blick in die Ferne. Wir wandern den Summit Trail entlang und soweit das Auge reicht, sieht man die grünen Täler und die grauen Gipfel der Berge rundherum. Ein gelungener Abschluss des Tages.

Banff
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Tag 3 - Kootenay NP

Es bricht nun unser letzter Tag in Banff an und heute Morgen haben wir mit dem Johnston Canyon wieder ein Ziel, bei dem es sich lohnt früh da zu sein. Wir kommen gegen 8:00 Uhr am Hauptparkplatz an und bekommen noch einen der begehrten nahen Parkplätze. Wir wandern den Canyon bis zum ersten Wasserfall, dem Lower Falls, entlang. Eine schöne Schlucht, aber wenn man schon die eine oder andere Klamm in den Alpen gesehen hat, ist es hier nun auch nicht anders.

Im Anschluss an den Johnston Canyon im Banff National Park, fahren wir in den angrenzenden Kootenay National Park.

Hier ist der Marble Canyon leider wegen Bauarbeiten nicht erreichbar, daher geht es direkt zum nächsten interessanten Halt an den Paint Pots. Der Weg zu diesen führt uns über eine Brücke über den Kootenay River und durch ein kleines Waldstück in ein sehr schlammiges ockergefärbtes Gebiet. Hier liegen viele Bretter auf den Wegen, um möglichst nicht durch den Matsch waten zu müssen. Gut, dass wir robuste Wanderschuhe anhaben, denn seine schicken Sneaker würde man sich hier definitiv ruinieren. Die Färbung kommt von Mineralien im Wasser, das aus ein paar Tümpel am Ende des Weges herausfließt, welches sich bis hier seinen Weg bahnt. Wir spazieren bis zu diesen Paint Pots und gehen den Weg dann wieder zurück. Am Ufer des Flusses putzen wir erstmal unsere Schuhe im kristallklaren Bergwasser, bevor wir uns wieder ins Auto setzen.

An dem Numa Falls ist der Viewpoint auch gesperrt, da ein Sturm die Brücke weggerissen hat. Einen Blick können wir aber dennoch auf den Wasserfall werfen. Auf der linken Seite des Tals sind die Hänge mit vielen verkohlten Baumstelzen bestückt. Auch hier gab es wohl in den letzten Jahren mal einen heftigen Waldbrand. Es entstehen aber schon überall neue kleine Bäume. An manchen Stellen kann man ein Stück hineinwandern. Statt Wald findet man hier große bunte Wiesen mit kohlschwarzen Baumstämmen, die quer herumliegen. Schaut ehrlich gesagt etwas surreal aber auch schön aus. Am Ufer des Flusses ist es sehr schön und wir genießen die Umgebung an einigen Stellen.

Am Ende des Parkgebietes kommen wir noch zu ein paar weiteren Haltepunkten. In einer Kurve am Hügel liegt ein toller Aussichtspunkt, von dem wir einen beeindruckenden Blick in das langgezogene Tal haben. Dann kommen wir zum kleinen aber feinen Olive Lake und schließlich am Parkausgang zum Sinclair Canyon, durch den wir zwangläufig hindurchfahren müssen. Dann geht es kurz aus dem Park heraus und im angrenzenden Radium Hot Springs drehen wir und fahren wieder in den Kootenay National Park hinein. Bei der Einfahrt von dieser Seite erhalten wir dann auch noch unsere Karte vom Park. Nun geht es wieder denselben Weg zurück. Wir halten noch mal am Trading Post an der Kootenay Park Lodge an und Mel kauft sich sehr gut riechende Seife als Reisegeschenk für ein paar Freundinnen.

Zurück in Banff ist es noch gar nicht so spät, also folgen wir dem Highway noch ein Stück weiter bis zur nächst größeren Ortschaft Canmore. Hier gehen wir beim goldenen M etwas essen und drehen eine Runde mit dem Wagen durchs Zentrum. Danach geht es zurück nach Banff zum Hotel. Am Ortsrand stehen in einem Vorgarten eines abgelegenen Wohnhauses zwei Hirsche und grasen in Ruhe. Mit dem Tag beenden wir unser Abenteuer in den vier angrenzenden Nationalparks in den kanadischen Rocky Mountains. Unglaublich schöne Landschaften haben wir gesehen. Sehr viele Wildtiere sind uns über den Weg gelaufen. Leider haben wir bisher immer noch keinen Elch gefunden. Aber auch ohne den Elch, ist es eine traumhafte Gegend, die wir ganz sicher noch einmal besuchen werden.

Kootenay
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Heute beginnt unser letzter voller Tag in Kanada für diesen Urlaub. Auf dem Weg zurück in die Vereinigten Staaten fahren wir nahe der Grenze in den Waterton Lakes National Park und verbringen dort auch unsere letzte Nacht in den kanadischen Rocky Mountains.

Gegen Mittag treffen wir in Waterton ein und halten erstmal am berühmten und markanten Prince of Wales Hotel, dass alleine auf einem Hügel am Eingang des Parks steht. Von der Rückseite aus haben wir einen tollen Blick auf die Seen und die Siedlung zwischen den Bergen. Danach geht es erstmal in den Ort zum Hotel, das direkt am Ufer liegt und von unserem Balkon haben wir einen direkten Blick auf das eben genannte Hotel am Hügel.

Leider gab es im Vorjahr einen erheblichen Waldbrand in der Region und dadurch sind mit dem Cameron Lake und dem Red Rock Canyon zwei wesentliche Teile des Nationalparks gesperrt. Ebenso sind noch ein paar Wanderwege nicht zugänglich. Das ist wirklich schade, aber wir wussten das vorab und haben uns dazu entschieden, dass der Halt hier trotzdem noch Sinn macht.

Wir gehen daher erstmal zur Bootsanlegestelle und kaufen uns Tickets für eine der nächsten Touren über den See für den späten Nachmittag. Dann spazieren wir am Ufer entlang, über den Campingplatz bis zu den Cameron Falls. Dann noch eine Runde durch die Siedlung und es ist schon fast Zeit für unsere Bootstour. Also zurück zur Anlegestelle und wir verbringen eine entspannte Zeit auf dem See bei herrlichem Sonnenschein und knalligen 33 Grad. Wir fahren sogar schon über die Grenze zu den USA, da der südliche Teil des Sees bereits auf deren Territorium liegt.

Im Anschluss gehen wir zurück ins Hotelzimmer und Abendbrot gibt es aus unseren Vorräten. Ein schöner entspannter aber auch sehr heißer Tag geht zu Ende. Das waren nun zehn wundervolle Tage in Kanada und vor allem die Woche in den Nationalparks der kanadischen Rocky Mountains waren ein absolutes Highlight.

Die letzte Nacht in Kanada ist vorbei und wir frühstücken kurz etwas von unseren Vorräten und machen uns auf den Weg. Wir halten noch einmal kurz am Prince of Wales Hotel, um noch ein paar Fotos zu schießen. So früh morgens ist es hier besonders idyllisch und ruhig. Auf dem weiteren Weg in der Nähe der Ausfahrt des Parks gibt es dazu noch ein paar Gelegenheiten an weiteren Seen.

Waterton Lakes
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Die Routenplanung wollte uns immer über eine weitere Strecke führen. Ich hatte vorher recherchiert, dass es auch noch eine Nebenstrecke gibt, die viel sinnvoller ist. Diese führt uns über den Grenzübergang Chief Mountain Border Station. Als wir an der Grenze ankommen, ist hier wirklich gar nichts los. Es ist weit und breit nicht mal ein Auto zu sehen. Als wir anhalten, kommt ein üblich ernstschauender Grenzbeamter aus dem Haus an unser Auto und möchte unsere Pässe sehen. Wir beantworten die üblichen Fragen und schon sind wir im US-Bundesstaat Montana angekommen. Auf der Straße stehen ein Stück später dutzende Kühe herum. Wir nähern uns vorsichtig und müssen leider ein wenig Hupen, damit die Damen sich mal in Bewegung setzen. In Schrittgeschwindigkeit fahren wir langsam vorbei. Am Straßenrand liegen noch viele weitere der meist komplett schwarzen Rinder.

Auf dem Programm steht heute die Besichtigung des Glacier National Park und übernachten werden wir in Kalispell. Gegen 9:30 Uhr kommen wir am St. Mary Lake an und starten unsere Erkundung dieses Teils der Rocky Mountains. Hier halten wir an ein paar Aussichtspunkten und fahren nach einer Stunde weiter zum Logan Pass. Hier möchten wir zwei Wanderungen unternehmen. Als wir am Visitor Center ankommen, herrscht hier ein kleines Verkehrs-Chaos. Der Parkplatz ist bereits wegen Überfüllung gesperrt und wir müssen zwangsläufig einfach weiterfahren. Selbst am Straßenrand stehen viele Autos, wo eigentlich kaum Platz dafür ist. Wir sind sehr überrascht und haben nicht gewusst, dass dieser Nationalpark so stark besucht ist. Besonders ist es nicht mal Wochenende.

Nun es nützt ja nichts, daher folgen wir der Straße und kommen automatisch auf die berühmte Going to the Sun Road. Da wir nun auf der Bergseite fahren, ist es schwierig bis unmöglich an manchen Haltebuchten auf der Gegenseite anhalten zu können. An manchen gelingt es uns jedoch und wir werden mit fantastischen Aussichten auf die Berge und Täler belohnt.

Im weiteren Verlauf der Panoramastraße tauchen wir weiter unten wieder in den Wald ein, halten an einem Wasserfall und kommen dann zum Lake Mc Donald. Hier suchen wir uns eine Haltestelle an der wir zum Seeufer gelangen und verbringen etwas Zeit am Ufer.

Nochmal die Going to the Sun Road zum Logan Pass und zurückfahren möchten wir nicht, da wir uns wenig Hoffnung machen, dass die Situation da nun eine andere ist. Daher fahren wir nach Kalispell zu unserem Hotel und beenden den Tag etwas früher. So können wir etwas entspannen und Kraft tanken für den zweiten Teil des Urlaubs. Denn heute ist bereits der 13 von 26 Tagen erreicht. Die ganzen Erlebnisse und Eindrücke hätten auch bereits für einen ganzen Urlaub vollkommen ausgereicht. Aber es steht noch eine ganze Menge an. Ach übrigens, bei den Elchsichtungen steht weiterhin die Null. Sehr traurig.

Glacier
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USA CAN Nordwest 11 Glacier 01
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Mit viel Schlaf im Gepäck und einem guten Frühstück im Hotel brechen wir auf. Heute steht der Tag mit der längsten Fahrtstrecke vor uns und es wird keine besonderen Haltepunkte geben. Es werden mindestens 650 Kilometer sein bis wir bei der Mutter aller Nationalparks ankommen. Ziel ist der Yellowstone National Park im Bundesstaat Wyoming. Wir übernachten dreimal in der Ortschaft West Yellowstone, die direkt am westlichen Parkeingang liegt.

Unterwegs halten wir nur sehr selten. Einmal in Missoula, wo wir ein Stück einen Hang hinaufspazieren und einen guten Blick auf die Stadt haben und ein weiteres Mal in der Nähe von Ennis am Madison Valley Lookout, wo wir einen enormen Weitblick über die Landschaft haben. Kurz vor unserem Ziel fahren wir am Earthquake Lake vorbei. Landschaftlich eine nette Gegend und der See ist echt besonders, da an vielen Stellen dutzende tote Baumstämme aus dem Wasser ragen. Dieser See entstand, wie der Name schon sagt, durch ein starkes Erdbeben das einen Erdrutsch zur Folge hatte und dadurch einen natürlichen Damm entstehen ließ.

Da wir nur wenig Pausen gemacht haben, kommen wir deutlich früher in West Yellowstone an und checken erstmal in unserem Hotel ein.

Tag 1

Es ist nun etwa 15:30 Uhr und da der Nationalpark so nah ist, entschließen wir uns dazu bereits heute eine Ecke zu erkunden. Das wird uns bei dem vollen Programm die nächsten Tage sicher helfen.

Also auf geht es. Wir sind in wenigen Minuten am Eingang und fahren in die Madison Area. Hier folgt die Straße dem Madison River. Die Landschaft ist hier geprägt von Wald und großen grünen Wiesen, auf denen immer mal wieder Karibus zu sehen sind. An der ersten Kreuzung folgen wir der Grand Loop Road in Richtung Süden. Die erste Nebenstraße, die wir erkunden ist die Firehole Canyon Road. Hier läuft der Firehole River teils durch eine tiefere Schlucht und wir kommen an einem Wasserfall und ein paar Aussichtspunkten vorbei. Wieder zurück auf der Hauptstraße folgt bald die nächste Abzweigung, der Fountain Flat Drive. Hier verläuft ebenso der Firehole River, aber diesmal in einer flachen Graslandschaft. Zusätzlich stoßen wir hier auf die ersten thermalen Aktivitäten. Es gibt hier einige heiße Quellen, die in den Fluss ablaufen. In einer davon direkt am Ufer kocht tatsächlich gerade ein Tourist ein Ei. Echt verrückt!

Weiter südlich der Grand Loop Road folgend, kommen wir zum ersten Geysir-Becken, dem Fountain Paint Pot. Wir sehen den ersten hellblau schimmernden Pool und eine erste Fumerole (Dampfaustrittsstelle), wo eine Menge Dampf austritt. Der Weg führt uns meist über einen Holzsteg, da man an einigen Stellen wohl sonst leicht einbrechen könnte.

Ein Stück weiter halten wir am Grand Prismatic Spring. Einem riesigen Pool, um den herum der Boden durch verschiedene Bakterien und Mineralien die unterschiedlichsten Farben annimmt. Von dem vorbeiführenden Holzsteg können wir den Pool gar nicht richtig erfassen. Einen besseren Überblick bekommt man über die hellblauschimmernden und dampfenden Excelsior Geyser Crater und den Turquoise Pool. Damit wir eine bessere Aussicht bekommen, fahren wir weiter bis zum Parkplatz des Fairy Falls Trails. Hier sind direkt am Parkplatz auch zwei besonders schöne namenlose Pools zu finden. Dem Wanderweg folgen wir bis zum Grand Prismatic Overlook. Von hier erfassen wir den riesigen und spektakulären Pool erst richtig. Am Rand leuchtet dieser in fast allen Regenbogenfarben. Ein wirklich faszinierender Anblick, den wir eine Weile genießen und ein paar tolle Fotos dabei schießen. Der Weg hat sich wirklich gelohnt.

Auf dem Rückweg nehmen wir eine weitere Nebenstrecke mit dem Firehole Lake Drive noch mit, bevor wir im Anschluss zurück zum Hotel fahren wollen. Auch hier schaut es teilweise wieder aus wie auf einem anderen Planeten. Der Boden ist in vielen verschieden Tönen gefärbt, teils völlig karg und einige alte Bäume sind nur noch graue Stämme. An vielen Stellen tritt Dampf aus und am Firehole Lake treffen wir auf den ersten Geysir, der unaufhörlich kleine Mengen Wasser hochspritzt. Da es nun schon stark dämmert, haben wir Gelegenheit ein paar tolle Fotos von den dampfenden Seen und den endlosen Wolken am Himmel zu machen.

Der Rückweg gestaltet sich viel schwieriger als gedacht. Wir stehen in einem endlosen Stau auf der Zufahrtsstraße des Parks und brauchen fast eine Stunde länger. Der Grund erschließt sich uns erst als wir an ein paar Karibus vorbeifahren, die genau am Straßenrand stehen und grasen. Hier haben sich wohl einige viel Zeit genommen mit der Beobachtung der Tiere. Als wir endlich im Hotel ankommen, sind wir froh, dass wir den Check-in schon erledigt haben und fallen einfach ins Bett.

Yellowstone
Yellowstone
Yellowstone
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Yellowstone
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Tag 2

Ein neuer Tag in den USA bricht an und wir gehen erstmal zum Frühstück. Das fällt hier sehr spartanisch aus, aber zumindest gibst es Rührei. Zusätzlich ist hier eine französische Busreisegruppe unterwegs, die auch schon früh auf den Beinen ist. Also hören wir deutlich mehr Französisch als Englisch zum Frühstück um uns herum. Eine nette Abwechslung.

Nun geht es wieder in den Yellowstone National Park und heute erkunden wir die nördliche der beiden Rundstrecken. Es gibt insbesondere zwei Stellen im Park, die von Massentourismus stark betroffen sind. Das ist der Grand Canyon of the Yellowstone und die Old Faithful Area. Es macht also schon Sinn, diese direkt früh morgens anzufahren, damit man vor den ganzen Reisegruppen bereits wieder dort weg ist. Da beide Ziele, obwohl wir am Rand des Parks übernachten, noch jeweils über eine Stunde Autofahrt entfernt sind, bekommt man vielleicht einen Eindruck, wie riesig das Gebiet ist.

Da wir den nördlichen Rundkurs erkunden, fahren wir als erstes zum Canyon Village. Am südlichen und nördlichen Rand der Schlucht erkunden wir alle Aussichtspunkte. Wir haben aus unterschiedlicher Entfernung die Aussicht auf die beiden imposanten Wasserfälle und viele verschiedene Einblicke in den tiefen Canyon. An einem der Aussichtspunkte am Nordrand kommen wir bis auf wenige Meter an den Rand des Lower Falls heran und stehen quasi direkt neben der Kante, wo das Wasser in die Tiefe stürzt. Überhaupt sind wir überrascht, dass es im Yellowstone auch so einen beeindruckenden Canyon gibt. Für uns war der Nationalpark eher nur für die geothermalen Aktivitäten bekannt. Die frühe Ankunft gegen 8:30 Uhr hat sich sehr gelohnt, es war wirklich kaum etwas los.

Weiter geht es nun wieder auf die Grand Loop Road. Aber als wir auf diese abbiegen wollen, geht es erstmal nicht weiter. Vor uns stehen zwei Autos und fahren einfach nicht und nach wenigen Sekunden sehen wir den Grund dafür. Ein großer Bison läuft in Seelenruhe mitten auf der Straße von rechts nach links entlang. Da sind wir schon ziemlich erstaunt und bekommen einen ersten Vorgeschmack auf die ganzen Bisonherden, die im Park leben sollen.

Wir fahren nun zum Mount Washburn hinauf und haben von ein paar Aussichtpunkten tolle Weitblicke auf riesige Wälder und Wiesen. Der Berg ist über 3.000 Meter hoch, was aber gar nicht auffällt, da das ganze Gebiet des Nationalparks und der näheren Umgebung bereits auf über 2.000 Metern Höhe liegt.

Nach zwei kurzen aber interessanten Haltepunkten an den Tower Falls und den Calcite Springs, fahren wir im Osten des Parks in das Lamar Valley. Hier soll es besonders viele Wildtiere geben und wir werden nicht enttäuscht. Das riesige Tal mit seinen endlos langen Wiesen bietet mehreren Tausend Bisons eine Heimat und hier haben wir tatsächlich eine Garantie die Tiere an vielen Stellen zu beobachten. Ganze Herden grasen oder wandern in nur wenigen Hundert Metern Entfernung von der Straße. Manche laufen direkt an oder auf der Straße entlang. Ein grandioser Anblick.

An anderer Stelle kreisen riesige Adler über uns am Himmel oder wir schauen einem Kojoten zu wie er gerade seine Beute zum Mittag verspeist. Was aber definitiv kein Bison war. Wir durchfahren das Lamar Valley bis zum Soda Butte Viewpoint. Hier drehen wir und fahren durch das Tal wieder zurück zur Grand Loop Road. Auf dem Stück kommt es mal wieder zum Stau, der aber diesmal nicht so lange dauert. Grund ist ein Bison, der sich tatsächlich überlegt hat, dass es doch eine tolle Idee wäre mal auf dem Mittelstreifen der Landstraße entlang zu spazieren, somit kann auf keiner Seite mehr ein Auto weiterfahren. Irgendwann verlässt er die Straße und wir können unsere Fahrt fortsetzen.

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Eine recht unspektakuläre Strecke führt uns als nächstes zu den Mammoth Hot Springs. Hier ist wieder etwas mehr los, da hier einerseits mehr Infrastruktur im Allgemeinen und Bäder zu den heißen Quellen vorhanden sind. Aber eben auch einiges zu besichtigen. Bereits von weitem waren die Sinterterrassen zu erkennen, um die wir nun herumwandern. Danach befahren wir mit dem Auto den weiter oben liegenden Upper Terrace Loop Drive. Hier steigen wir zu Beginn aus und erkunden diese bizarre Landschaft über die weitläufigen Holzstege noch näher. Es schaut hier an manchen Stellen tatsächlich wie auf einem anderen Planeten aus.

Im Anschluss daran geht es wieder auf den Grand Loop Drive in Richtung Süden. Wir halten kurz am Roaring Mountain und fahren dann weiter zum Norris Geyser Basin. Hier machen wir wieder einen längeren Stopp und spazieren durch eines der größeren Becken mit Geysiren, Pools und Schlammtöpfen in unterschiedlichster Art und Weise.

Nun ist es allerdings schon recht spät und wir begeben uns auf den Rückweg nach West Yellowstone. An den Gibbon Falls kommt noch ein weiterer schöner Halt auf dem Weg hinzu, wo der Gibbon River in eine Schlucht fällt und dann in einem bewaldeten Tal in der Ferne weiterverläuft. Auch eine tolle Aussicht hier. Aber nun geht es ohne weiteren Stopp zurück und wir gehen noch etwas essen und tanken den Wagen wieder voll. Ein ereignisreicher Tag geht zu Ende. Wir sind schon gespannt, was der Yellowstone morgen noch alles zu bieten hat.

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Tag 3

Nach unserem Frühstück mit französischer Gesellschaft machen wir uns wieder auf den Weg in den Yellowstone National Park. Das Hauptziel für heute ist das Gebiet um den weltberühmten Geysir Old Faithful. Als wir wieder auf der Grand Loop Road in Richtung Süden unterwegs sind, offenbart sich ein sehr unwirkliches Bild. Überall am Horizont schießen Dampfsäulen in die Höhe. Durch die noch kühlen Temperaturen nimmt man diese nun besonders intensiv wahr. Auf dem Weg halten wir am Biscuit Basin und spazieren den Rundweg entlang. Auch hier sehen wir wieder einige interessante thermale Aktivitäten. Besonders sehenswert ist der Sapphire Pool, der in einem intensiven hellblau leuchtet. Durch den intensiven Wasserdampf schaut es auch hier besonders spektakulär aus.

Kurz vor der Abzweigung zum Old Faithful lassen wir aus zeitlichen Gründen eines der thermalen Gebiete aus und fahren direkt auf den riesigen Parkplatz. Dieser lässt erahnen, auf was für Menschenmassen man hier treffen könnte. Aber gegen 9:00 Uhr ist er noch ziemlich leer und wir können weit vorne parken. Neben einem Visitor Center gibt es hier noch Übernachtungsmöglichkeiten und Geschäfte.

Am Old Faithful Geysir selbst sind auf den Holzstegen im Halbkreis viele Sitzmöglichkeiten vorhanden. Wir erkundigen uns bei einer einheimischen Touristin, ob sie vielleicht weiß, wann der nächste Ausbruch bevorsteht. Dieser soll in den nächsten 30 Minuten stattfinden. Also haben wir ein perfektes Timing und nehmen erstmal Platz und warten. Nach einiger Zeit geht es dann endlich los und das Schauspiel beginnt. Die Fontäne baut sich immer stärker auf und ist üblicherweise zwischen 30 und 50 Metern hoch. Wie hoch sie gerade jetzt ist, ist ohne Bezugspunkt nicht auszumachen. Auf jeden Fall tobt der Geysir mehrere Minuten herum und wir haben ausreichend Zeit für Fotos, Videos und einfach zum Bestaunen des Naturschauspiels.

Als der Old Faithful langsam zur Ruhe kommt, machen wir uns auf den Weg das umliegende Gebiet, das nur so von thermalen Aktivitäten strotzt, näher zu erkunden. Die Zeit wird nicht für jede Ecke ausreichen, aber wir wollen hier nun noch mindestens zwei Stunden verbringen. Auf dem Weg kommen wir an den verschiedensten Pools und Geysiren vorbei. Hier kocht und spritzt das Wasser in unterschiedlichen Höhen und es dampft an vielen Stellen. Besonders der Old Faithful generiert noch eine gigantische Dampfsäule. Aus der Entfernung machen wir hier noch mal ganz besonders schöne Fotos.

Eines der absoluten Highlights ist am Ende unseres Weges der Morning Glory Pool, der in vielen verschiedenen Farben erstrahlt. Auf einem Hinweisschild steht, dass man keinen Müll hineinwerfen soll. Der Pool wird wohl jedes Jahr mit einem Sauger entleert, und es wird kilogrammweise Müll entfernt. Das ist uns ehrlich gesagt völlig unbegreiflich, wie man auf so eine dumme Idee kommen kann.

Ganz in der Nähe kommt es beim Vorbeigehen zu einem weiteren Geysir-Ausbruch. Hier liegt der Riverside Geyser, dessen Ausbrüche angeblich am besten vorherzusagen sind. Dieser spuckt gerade unaufhörlich Wasser in einer großen Fontäne in den angrenzenden Fluss. Das dauert so lange, dass es dann langsam auch langweilig wird und wir weitergehen, noch bevor er aufhört. Für den Rückweg nehmen wir eine andere Strecke, um noch ein paar andere Stellen zu sehen.

Insgesamt haben wir hier nun etwas über drei Stunden verbracht. Wenn wir alles hätten sehen wollen, wären wohl noch mal zwei bis drei Stunden mehr nötig gewesen. Aber da wir den südlichen Rundweg heute komplett erkunden wollen, müssen wir uns jetzt auf den Weg machen. Es ist hier inzwischen auch schon deutlich voller geworden, also noch ein Grund dem Massentourismus wieder etwas auszuweichen.

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Nächstes Ziel ist der Yellowstone Lake. Ja einen riesigen See gibt es hier auch noch. Wir kommen am West Thumb Geyser Basin vorbei, welches wir aber erst morgen besuchen werden. An verschiedenen Haltebuchten genießen wir den Blick auf den See und fahren dann über Fishing Bridge auf die Ostseite des Sees. Hier haben wir vom Lake Butte Overlook einen besonders schönen Ausblick aus erhöhter Position. Rund um den Aussichtspunkt und im Süden gab es wohl auch mal wieder einen Waldbrand. Denn auf großer Fläche sind nur noch tausende kahle Baumstämme zu sehen.

Wir fahren die Strecke zurück nach Fishing Bridge und verlassen den Yellowstone Lake. Wir folgen der Grand Loop Road in Richtung Norden durch das Hayden Valley. Auch hier soll es gute Möglichkeiten zur Wildtierbeobachtung geben, aber wir haben hier kein Glück. Insbesondere haben wir immer noch keinen freilebenden Elch zu Gesicht bekommen. Langsam gehen uns die Möglichkeiten dazu aus. Auf der Strecke ist der Haltepunkt am Mud Volcano besonders zu erwähnen. Dieser Schlammtopf ist angeblich der bekannteste und sehenswerteste im Parkgebiet. Aber hier gibt es noch mehr auf dem Rundgang zu sehen und besonders die Fumerole Dragon‘s Mouth Spring ist sehr interessant. Hier tritt der Dampf in einem in sich verwirbelnden Luftzug aus und macht dazu noch Geräusche, die wirklich ein bisschen an das Maul eines Drachen erinnern.

Der Tag neigt sich auch bereits wieder dem Ende entgegen. Da wir noch ein gutes Stück Strecke vor uns haben, fahren wir nun zurück nach West Yellowstone. Hier und dort halten wir natürlich noch mal kurz, aber weitere Highlights kommen jetzt nicht mehr. Außerdem wollen wir heute mal ein wenig früher im Hotel sein.

Auch wenn wir morgen noch eine kleine Ecke des Nationalparks erkunden, sind wir total begeistert vom Yellowstone. Die umfangreiche und abwechslungsreiche Landschaft ist sehr beeindruckend. Der Park bietet so viel mit den besonderen geothermalen Aktivitäten, aber auch Wälder, Berge, Graslandschaften, Wildtiere, einen riesigen See und dazu noch einen tiefen Canyon mit Wasserfällen. Das sind eigentlich Naturschauspiele für mehrere Nationalparks. Unsere Aufenthaltsdauer haben wir gut gewählt, um alle Highlights sehen zu können; es hätte aber auf keinen Fall weniger sein dürfen.

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Am nächsten Morgen sind wir früh los und fahren wieder an einigen besonderen Stellen auf der Grand Loop Road in Richtung Süden vorbei. Wir erkunden erstmal das West Thumb Geyser Basin, das wir gestern ausgelassen hatten. An sich ist dieses sehr sehenswert, aber da wir schon so viele besondere Stellen im Yellowstone gesehen haben, ist es schon ein wenig Standard. Kaum zu glauben, aber vom Gefühl her ist es so. Eine besondere Sache gibt es hier jedoch. Das Becken liegt genau angrenzend an den Yellowstone Lake. Hier finden wir ein paar kleine vulkanische Kegel, die aus dem Wasser herausragen. Aus einem tritt dabei sogar noch aktiv Wasserdampf heraus.

Nun verlassen wir bald den Yellowstone weiter Richtung Süden. Wir halten noch kurz am Lewis Lake, den Lewis Falls und an einer Stelle, wo der Lewis River in einer tieferen Schlucht parallel zur Straße verläuft.

Nun kommen wir quasi nahtlos in den Grand Teton National Park, der für heute unser hauptsächliches Ziel ist. Unser erster Aussichtspunkt ist der Jackson Lake Overlook, der direkt an der Straße liegt. Wir haben an sich einen tollen Blick auf den großen See, aber leider sieht man die Berge am andern Ufer nicht. Hier liegt noch ordentlich Nebel vor den Hängen, was etwas schade ist. Denn der Blick auf die steil emporsteigende Bergkette soll sehr sehenswert sein. An dieser Stelle klappt es noch nicht, aber am frühen Morgen ist das ja nun auch nicht so ungewöhnlich.

In Colter Bay Village spazieren wir auf dem Lakeshore Rundweg entlang durch den Wald und kommen an allen Seiten der Halbinsel immer wieder ans Ufer heran. Tolle Ausblicke und der Nebel lichtet sich nun langsam. Danach fahren wir über die Teton Park Road in das Kerngebiet des Nationalparks.

An der Signal Mountain Road biegen wir ab und fahren den Berg hinauf. Hier oben finden wir zwei interessante Aussichtspunkte. Der erste lässt uns auf die Grand Teton Formation blicken und der am Gipfel liegende Halt bietet einen endlosen Blick in die weite Ebene in Richtung Osten und Süden.

Auf dem nächsten Stück kommen sehr viele Viewpoints, an denen wir halten. Von fast allen sehen wir nun die komplette Grand Teton Formation ohne Nebel. Die Bergkette steigt wirklich enorm steil am Ufer des Sees in die Höhe und wirkt, auch aus etwas Entfernung, wie eine gemalte Kulisse im Hintergrund. Ein sehr beeindruckender Anblick.

Im weiteren Verlauf biegen wir auf die Jenny Lake Road ab, wo es auch noch ein paar besonders gute Aussichtspunkte direkt an der Straße gibt. Am Jenny Lake Visitor Center parken wir erstmal, um noch mal aktiv zu werden. Wir gehen zum Bootssteg und nehmen eines der Shuttle-Boote, die über den See zum westlichen Ufer fahren. Von hier aus wandern wir zum Hidden Falls und dann hinauf zum Inspiration Point. Letzteres ist ein wirklich spektakulärer Aussichtspunkt mit Blick über den Jenny Lake und die dahinter liegende Ebene. Die Fernsicht ist unglaublich. Von hier aus könnten wir noch eine Schlucht entlang wandern, aber dafür haben wir leider heute keine Zeit. Außerdem scheint Regen im Anmarsch zu sein. Daher gehen wir schnell wieder hinunter, da ein Teilstück des Weges auf dem blanken Felsen sehr rutschig werden wird. Mit dem nächsten Boot geht es dann wieder über den See und wir besuchen noch kurz das Visitor Center.

Wir folgen der Teton Park Road bis zum Parkeingang in Moose und biegen dann nach Norden auf den Highway 89 ab. Unser Hotel liegt in Jackson im Süden, aber wir möchten uns noch Zeit für zwei Stopps nehmen, die sich laut der Vorabrecherche lohnen sollen. Der Glacier View Turnout liegt direkt am Highway und bietet noch mal einen imposanten Blick auf die Bergkette. Der letzte Halt ist Schwabacher Landing, den wir über eine kurze holprige Schotterpiste erreichen.

Am Parkplatz entdeckt Mel einen extrem großen Raben, der auf einem Zaunpfahl sitzt. Aber meine Augen sind spontan woanders, denn in der anderen Richtung spaziert gerade tatsächlich ein Elch durch den Fluss. Da müssen wir ganz schnell näher ran. Zwar hat dieser Elch kein beeindruckendes Geweih, aber die Elchkuh hat dafür ein noch sehr kleines Kalb mit dabei. Ein toller Anblick vom gegenüberliegenden Ufer, wie die beiden ganz in Ruhe ein Stück am Flussrand entlang gehen und dann im Gebüsch verschwinden. Man da haben wir aber echt noch richtig Glück gehabt. Ab morgen geht es wieder mehr in Richtung Wüste, da hätten wir ganz sicher keinen Elch mehr sehen können und nun hier an der allerletzten Möglichkeit klappt es dann doch noch. Einfach klasse!

Aber abgesehen vom Elch, ist dieses kleine Tal am Snake River eine echte Perle der Natur. Alles ist grün und der Fluss schlängelt sich vor dem imposanten Bergpanorama entlang. Es ist wieder Zeit für ein paar Postkartenmotive. Ein kurzer Weg führt uns noch ein Stück weiter in das Gebiet und hier entdecken wir eine größere überschwemmte Ecke. Und der Grund ist fast in der Mitte auch zu sehen, ein sehr großer Biberbau. Die hier lebenden Biber haben wohl fleißig Dämme gebaut und hier ist halt Wildnis und keiner ändert etwas daran. Die scheuen Baumeister bekommen wir leider nicht zu Gesicht.

Wir machen uns nun auf den Weg zum Hotel. Bis nach Jackson sollten wir noch etwa eine halbe Stunde unterwegs sein. Im Zimmer angekommen essen wir noch was von unseren Vorräten zum Abendbrot und dann geht es auch schnell ins Land der Träume.

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Heute sind bereits zwei Drittel unserer Reise vorbei, aber es wartet trotzdem noch eine ganze Menge auf uns. Frühstück haben wir hier im Hotel keins gebucht. Daher geht es direkt wieder auf die Straße und weiter Richtung Süden in noch wärmere Regionen. Übernachten werden wir heute Abend in Salt Lake City im Bundesstaat Utah.

Erstmal gilt es einige Kilometer Strecke hinter uns zu bringen, da unsere eigentlichen Sightseeing-Ziele für heute im Wesentlichen in der Nähe von Salt Lake City liegen werden. Auf dem Weg kommen wir zum ersten Mal in den Bundesstaat Idaho, auch wenn es wirklich nur die tiefste südöstlichste Ecke ist. Wir fahren am Ufer des Bear Lakes vorbei, der zur Hälfte dann aber auch schon in Utah liegt. Wir folgen dem Highway 89 über einen Bergpass, wo es einen schönen Aussichtspunkt für den Bear Lake gibt. Die Strecke bis zur Ortschaft Logan ist wirklich sehenswert und an einer Stelle kommen wir sogar an einer Quelle vorbei. In Logan fahren wir am Logan Utah Temple vorbei. Eine recht große Kirche für den Ort.

Nun ist es auch nicht mehr allzu weit bis zu unserem ersten Ziel des Tages, wo wir etwas mehr Zeit verbringen werden. Nach etwa fünf Stunden erreichen wir den Antelope Island State Park am Great Salt Lake. Bereits bei der Anfahrt über den Damm ist die Aussicht klasse. Links und rechts von uns im Wasser tummeln sich unglaublich viele Vögel. Wir steuern erstmal die Aussichtspunkte an der Nordspitze der Halbinsel an. Wir schauen uns den riesigen See vom Egg Island Overlook und der Bridger Bay aus an. Danach wandern wir den Buffalo Point Trail ein Stück entlang. Es ist aber hier wirklich sehr heiß und dann ist so ein Weg bergauf schon recht beschwerlich.

Während wir auf dem Weg zur etwas weiter entfernten Fielding Garr Ranch sind, begegnen wir ein paar Antilopen und Bisons, die hier leben und frei herumlaufen. Die Landschaft ist schon recht karg und leidet unter der Hitze. Aber trotzdem ist sie auf ihre Art sehr schön. Besonders interessant ist der Blick Richtung Osten von hier aus. Zwischen der Halbinsel und dem gegenüberliegenden Ort sehen wir riesige Salzflächen, etwas Wasser und hinter dem Ort verläuft direkt eine Hügelkette. Besonders gut ist der Ausblick vom etwas höher gelegenen Parkplatz des Fairy Trails.

Die Erkundung der historischen Ranch ist richtig spannend. Es gibt viele erhaltene Gebäude samt Inneneinrichtung zu entdecken. In den Scheunen und auf den Weiden stehen zusätzlich viele alte Gerätschaften und Werkzeuge. Auch ein paar Pferde sind hier noch untergebracht. Insgesamt bekommen wir einen guten Einblick, wie hier das Leben früher abgelaufen ist.

Antelope Island
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Im Anschluss beenden wir unseren Besuch von Antelope Island und fahren weiter nach Salt Lake City. Obwohl die Stadt recht nah ist, benötigen wir noch fast eine Stunde bis zum Hotel im Zentrum. Leider gibt es keine Straße, die uns die Insel über den Süden verlassen lässt. Daher geht es den ganzen Hinweg auch wieder zurück. In Salt Lake City checken wir erstmal in unserem Hotel ein und begeben uns dann auf einen Rundgang durch die Stadt.

Zuerst spazieren wir an ein paar Verwaltungsgebäuden, wie beispielsweise dem Gerichtsgebäude vorbei. Architektonisch besonders sehenswert ist das genau gegenüberliegende Salt Lake City and County Building im Washington Square Park. In Richtung Norden folgen wir der Straße bis zum Utah State Capitol. Neben einer kurzen und netten Unterhaltung mit einem Einheimischen, der hier direkt gegenüber wohnt, gehen wir auf dem Weg auch noch etwas essen. Die Wahl fällt auf die Burger-Kette Carls Jr. und Mel isst ihren ersten Burger mit dem berühmten vegetarischem Fleischimitat aus den USA und sie ist extrem begeistert.

Danach gehen wir zum Temple Square, wohl eine der berühmtesten Stellen der Stadt. Neben dem wirklich beeindruckendem Salt Lake Utah Temple, der von den Mormonen errichtet wurde, finden sich hier auch noch viele weitere Gebäude. Manche hiervon sind nur Verwaltungsgebäude und Kongresssäle. Aber es gibt auch Konzerthallen, wie zum Beispiel die Tabernacle Hall. Besonders schön ist hier die kleine Kirche Assembly Hall.

Was uns besonders auffällt, ist, dass die Stadt so extrem sauber ist. Es liegt wirklich nirgendwo Müll herum. Die Gebäude sind alle sehr gepflegt und Obdachlose sehen wir auch an keiner Stelle. Nun geht es über die Main Street durch Downtown wieder zurück in Richtung Hotel. Unterwegs suchen wir noch einen Souvenirladen und kaufen noch ein paar Kleinigkeiten ein.

Salt Lake City
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Canyonlands NP

Der nächste Tag bricht an und an sich hätten wir ja Frühstück im Hotel inklusive gehabt, aber die Startzeit ist uns einfach zu spät. Daher essen wir unterwegs etwas aus unseren Vorräten und machen uns lieber früh auf den Weg. Wir fahren heute noch weiter in den Südosten von Utah und übernachten im Ort Moab. Dieser bietet sich perfekt an, um den Canyonlands National Park und den Arches National Park zu besuchen. Den erstgenannten haben wir für den heutigen Nachmittag auf dem Programm.

Unsere etwa vier stündige Fahrt führt uns durch eine immer karger werdende Landschaft umso weiter wir in den Südosten vordringen. Eine schöne Ecke finden wir überraschend auf ungefähr halber Strecke. Der Price Canyon bietet interessante Gesteinsformationen in der Schlucht, die wir durchfahren und mit Castle Gate einen besonders schönen Aussichtspunkt direkt am Highway. Hier schauen wir in ein Tal, in dem eine Eisenbahnlinie neben dem Price River verläuft.

Gegen Mittag erreichen wir nun den Canyonlands National Park und erkunden die Region Island in the Sky, die am besten erschlossen ist. Wir halten an diversen Aussichtspunkten direkt an der Straße, wie beispielsweise dem Shafer Canyon Overlook. Am Trail zum Mesa Arch steigen wir aus und nehmen den kurzen Wanderweg zum Steinbogen. Dieser Abstecher lohnt sich sehr. Die Aussicht durch den Bogen ist einfach klasse und der Mesa Arch gibt uns schon mal einen Vorgeschmack auf den Arches National Park, den wir morgen besuchen werden.

Sicherlich einer der besten Aussichtspunkte ist der Grand View Point. Hier bietet sich uns eine grandiose Aussicht auf die fast endlos wirkende zerklüftete Canyon-Landschaft. Diese erinnert sehr stark an den Grand Canyon. Neben dem Green River fließt ja auch der Colorado River hier hindurch. Gerade ist auch ein Park-Ranger anwesend, der ein wenig über die Gegend erzählt und Fragen beantwortet.

Unser nächster Halt ist am ebenfalls sehr sehenswerten Green River Overlook auf der Westseite des Plateaus und fahren anschließend zum Upheaval Dome Trail Parkplatz. Hier spazieren wir den Weg bis zum ersten Aussichtspunkt und erhalten einen weiteren tollen Ausblick auf die Schlucht. Aber da es um die 35 Grad heiß ist, verzichten wir auf den weiteren Weg bis zum zweiten Aussichtspunkt.

Canyonlands
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Dead Horse Point SP

Wir fahren nun wieder aus dem Nationalpark hinaus und machen einen Abstecher in den direkt angrenzenden Dead Horse Point State Park. Am Visitor Center gibt es einen einfachen Weg direkt am Rand des Canyons entlang. Von verschiedenen Aussichtspunkten erhalten wir noch weitere tolle Ausblicke auf den Canyon, wo sich der Colorado River entlang schlängelt.

Da wir nun alles Wesentliche hier gesehen haben und es nicht mehr so früh ist, machen wir uns auf den Weg nach Moab zu unserem Hotel. Nach dem Check-in fahren wir noch zu Dominos Pizza und ordern ein paar leckere Pizzen, die wir im Hotel verspeisen. Na ja, zumindest zum Teil. Denn die Augen waren mal wieder größer als der Magen. Auf jeden Fall schlafen wir so schnell ein.

Dead Horse
Dead Horse
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Arches NP

Heute beginnt Tag Nr. 20 unserer Tour und wir fahren nach dem Frühstück erstmal in den Arches National Park. Wir hatten bei der Recherche gelesen, dass hier nach 8:00 Uhr zum Teil Einlass-Tickets erworben werden müssen und die Autos teils bis auf den Highway zurückgestaut stehen, weil der Park ab einer gewissen Besucherzahl geschlossen wird. Also wollen wir früh da sein, um dem Chaos zu entgehen und auch im Park noch überall einen Parkplatz zu bekommen. Als wir ankommen, schaut es so aus, als ob der Park geschlossen wäre. Aber es ist einfach nichts los. Gut so!

Wir möchten die frühe Zeit nutzen und fahren erstmal zu den beliebteren Sehenswürdigkeiten im Nationalpark. Die ersten Viewpoints lassen wir links liegen und schauen uns diese bei der Rückfahrt dann später noch an.

Erstes Ziel ist der Delicate Arch, der sogar ein Wahrzeichen von Utah ist. Wir sparen uns aber die recht lange und anstrengende Wanderung bis zum Steinbogen hinauf und fahren stattdessen zu den etwas entfernten Aussichtspunkten. Der Lower Delicate Arch Viewpoint liegt quasi direkt am Parkplatz. Der Upper Delicate Arch Viewpoint liegt ein Stück entfernt und hier spazieren wir nun hin und genießen schon einen deutlich besseren Ausblick. Weit weg ist der aber immer noch. Egal, weiter geht es.

Die Landschaft ist hier teilweise schon sehr besonders. Natürlich sehen wir viel vom üblichen roten Gestein in dieser Region der USA, aber an vielen Stellen ragen skurrile Gesteinsformationen aus dem Boden, die ausschauen wie die Rückenplatten von manch einem Dinosaurier. Auch so eine Wüstenlandschaft kann recht abwechslungsreich und farbenfroh sein. Wir halten an einigen Aussichtspunkten und kommen dann zum Sand Dunes Arch, der in Mitten einer dieser merkwürdigen Gesteinsformationen liegt. Es ist schon spannend hier hindurch zu wandern und da überall nur Sand liegt, ist das meist auch gar nicht so leicht. Der Bogen selbst ist nicht sonderlich spektakulär, aber in der Umgebung, in der er platziert ist, schon. Nach ein paar Minuten geht es wieder zum Auto zurück und wir fahren weiter.

Wir halten noch am Skyline Arch und bis zum Parkplatz des Devils Garden Trails. Hier parken wir erstmal den Wagen, da wir hier ein Stück länger spazieren möchten. Am Start des Weges gibt es eine der seltenen Trinkwasser-Stationen, an denen man sein Wasser auffüllen kann. Es ist zwar noch recht früh, aber trotzdem ist es schon knackig warm. Wir wandern also ein Stück durch die Gesteinsformationen und kommen an ein paar Steinbögen vorbei. Wir wollen mindestens bis zum Landscape Arch kommen, welcher der längste von allen hier im Nationalpark ist. Kurz bevor wir da sind ändert sich der Untergrund des Weges. Was gerade noch ein recht fester Boden war, ist nun weicher und tiefer Sand und es geht deutlich langsamer voran. Daher gehen wir noch kurz bis zum Landscape Arch und nach dem wir diesen bestaunt haben, kehren wir wieder um. Das war auf jeden Fall eine schöne Wanderung.

Nun fahren wir wieder zurück bis zum Balanced Rock und erkunden noch die Windows Section. Inzwischen ist es schon etwas voller geworden, aber wir bekommen ohne Probleme einen Parkplatz. Bereits vom Parkplatz aus kann man mehrere Arches bewundern. Zum North Window wandern wir aber hinauf und machen hier ein paar fantastische Fotos. Der Blick durch den Bogen auf die dahinterliegende Landschaft ist wirklich tolles Fotomotiv.

Da wir heute noch ein Stück Strecke vor uns haben und es bereits Mittag ist, machen wir uns auf den Rückweg. Wir halten noch an den ausgelassenen Viewpoints Courthouse Towers und La Sal Mountains, bevor es die Serpentinen hinunter wieder zum Visitor Center und der Ausfahrt geht. Auch jetzt ist der Eingangsbereich kaum gefüllt, wir scheinen heute einfach einen guten Tag erwischt zu haben.

Arches
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Moab - Scenic Highway 128

Wir fahren kurz Richtung Moab, da wir nicht über den schnellsten Weg nach Grand Junction fahren wollen, sondern die landschaftlich schönere Strecke über den Scenic Drive Highway 128 nehmen möchten.

Der Highway 128 führt uns direkt am Ufer des Colorado Rivers entlang durch eine dieser typischen Schluchten, die wir in den letzten Tagen beispielsweise im Canyonlands National Park aus der Höhe gesehen haben. Erst ist die Schlucht recht schmal, bevor wir dann in einen sehr breiten Bereich des Canyons kommen und er dann wieder sehr schmal wird. Die Aussicht ist echt sehr schön und wir halten immer mal wieder, um ein paar Fotos zu schießen. Das letzte Stück des Highways entfernt sich dann vom Colorado River und die Landschaft wird deutlich uninteressanter.

Moab
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Grand Junction

Wir kommen nun auf die Interstate und fahren durch bis Grand Junction. Nun sind wir bereits im Bundesstaat Colorado angekommen, wo wir die letzte knappe Woche unseres Urlaubs verbringen werden.

Bevor es zum Hotel geht, haben wir aber noch ein besonderes Ziel im Programm für heute. In Grand Junction fahren wir zum Colorado National Monument. Dieses liegt im Westen am Rand der Ortschaft und führt uns über eine Straße auf das höherliegende Plateau. Von hier oben haben wir einen fantastischen Ausblick auf die im Tal liegende Stadt und die dahinter aufsteigende Hügelkette.

Wir halten an vielen verschiedenen Aussichtspunkten am Rand der Canyons, die Einblicke in die unterschiedlichen Schluchten dieses Plateaus geben. Am Fallen Rock Overlook sehen wir, wie ein riesiger Teil der Felswand einfach herausgebrochen ist und sich in den Boden daneben gebohrt hat. An einem anderen Viewpoint können wir die Akustik unseres Echos bestaunen, wozu man per Hinweistafel sogar aufgefordert wird. Das lassen wir dann natürlich nicht aus.

Besonders sehenswert sind noch die Aussichten von den Punkten Coke Ovens Overlook, Monument Canyon View Overlook und Grand View. Eine Wanderung hinunter in eine der Schluchten machen wir nicht, da es einerseits zu warm und anderseits dafür auch nicht genug Zeit vorhanden ist. Auf dem letzten Stück des Rimrock Drives kommen wir auch hier an einem Balanced Rock vorbei.

Für uns geht es nun wieder zurück nach Grand Junction. Wir tanken noch mal den Wagen voll und gehen etwas essen, bevor wir dann im Hotel einchecken und uns ausruhen. Das war ein sehr warmer anstrengender und ereignisreicher Tag mit viel Wüste. Von dieser Klimazone werden wir uns nun wieder entfernen.

Colorado
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Montrose

Nach einem extrem spärlichen Frühstück im Hotel, was eigentlich auch eher ein Motel ist, machen wir uns auf den Weg zum nächsten Nationalpark. Da wir gestern alles auf unserer Liste geschafft haben, werden wir heute sehr viel Zeit übrig haben. Wir hatten hier extra etwas zeitlichen Puffer eingeplant, falls wir das Colorado National Monument nicht geschafft hätten. Tja nun haben wir aber unsere Übernachtung in Montrose gebucht und bleiben natürlich auch dabei. Das einzige Ziel für heute ist der Black Canyon National Park.

Nach ungefähr 1,5 Stunden erreichen wir den Nationalpark und fahren erstmal zum Visitor Center und schauen uns dieses an. Wobei wir erwähnen müssen, dass wir nur den South Rim erkunden werden. Bis zum North Rim sind es noch mal zwei Stunden Fahrt ohne die Erkundung an sich. Das wäre dann wieder etwas viel Aufwand und der südliche Teil soll eh besser ausgebaut und interessanter sein.

Hier am Visitor Center sind auch bereits die ersten Aussichtspunkte, die uns einen Einblick in den Canyon geben. Die steilen dunklen Hänge sind wirklich beeindruckend und es geht teilweise weit über 500 Meter hinunter. An manchen Stellen ist die Schlucht nur wenige Meter breit und ganz unten rauscht der Gunnison River hindurch. Das hört man hier oben in der Tat sogar deutlich. Wir fahren eigentlich jeden der Aussichtspunkte an, da wir genug Zeit dazu haben.

Besonders beeindruckend ist die Aussicht am Painted Wall View, wo wir auf eine gigantische Felswand mit riesigen durchziehenden Pegmatitgängen im Gestein schauen. Diese Felswand ist so groß, dass wir diese mit Himmel fast gar nicht aufs Foto bekommen. Auch am Dragon Point erhalten wir einen guten Blick auf diese Felswand und können dazu noch weit in die Schlucht mit dem Gunnison River schauen. Am Chasm View geht es vom Aussichtspunkt mit über 500 Metern extrem tief und steil hinunter. Ebenso sehenswert sind der Gunnison Point und der Sunset Point am Ende des South Rim Drives. Hier unternehmen wir noch eine Wanderung über den Warner Point Nature Trail. Hier erhalten wir ein paar tolle Fernblicke über die Landschaft und am Ende noch mal einen besonderen Blick auf den Black Canyon.

Im Wesentlichen haben wir nun alle Aussichtspunkte gesehen. Da wir zum Start der Strecke an einer Nebenstraße vorbeigekommen sind, die hinunter in die Schlucht führt, nehmen wir uns diese als Nächstes vor. Das Gefälle ist mit über 16 Prozent sehr steil und es folgt eine Serpentine nach der anderen. Das ist schon eine sehr spannende Abfahrt. Unten angekommen, gibt es aber leider nicht viel zu sehen. Der Fluss verläuft hier eher ruhig und der Canyon ist nicht mehr so eng und beeindruckend. Daher machen wir ein paar Fotos und fahren wieder hinauf und zurück zum Hotel. Der Tag endet so etwas früher als sonst, aber es ist auch noch mal gut den Akku wieder aufzuladen für den Endspurt unseres Urlaubs.

Black Canyon
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Gestern haben wir die dritte Woche Urlaub abgeschlossen und wir kommen nun zu den letzten Tagen. Aber es warten noch genug Highlights auf uns. Heute fahren wir wieder ein ganzes Stück bis zu unserem ersten Besichtigungsziel und übernachten werden wir in Colorado Springs. Unterwegs durchfahren wir das Curecanti Erholungsgebiet, wo der Gunnison River zu einem großen See gestaut wird. Sehenswert ist auch die Fahrt über den Monarch Pass, bevor wir uns dann nach fast 300 Kilometern dem ersten Ausflugsziel nähern.

Wir besuchen den Royal Gorge Canyon Bridge Park in der Nähe von Canon City. Hier überspannt eine der höchsten Hängebrücken der Welt den Canyon der vom Arkansas River durchflossen wird. Zuerst fahren wir mit der Seilbahn über die Schlucht und erkunden den Park auf der gegenüberliegenden Seite. Die Zip-Line nutzen wir nicht für den Rückweg, sondern wir gehen zu Fuß über die Brücke. Für kleinere Kinder sind hier noch viele Beschäftigungsmöglichkeiten vorhanden und ebenso mangelt es nicht an gastronomischen Angeboten. Der Blick vom Brückengeländer in die fast 300 Meter tiefe Schlucht ist schon besonders spannend. Wir machen noch ein paar tolle Fotos und gönnen uns dann noch jeder einen leckeren Hotdog mit Pommes Frites.

Nun geht es weiter nach Colorado Springs, wo wir erstmal Einkaufen gehen und den Wagen volltanken. Eine Besichtigung haben wir uns aber noch vorgenommen. Wir besuchen den Garden of the Gods. Der Name verspricht natürlich einiges, aber schauen wir mal. Wir finden recht schnell einen Parkplatz und erkunden die Gegend erstmal zu Fuß. Hier sehen wir riesige, meist rötlich gefärbte, aus dem Boden ragende Felswände. Die steigen wie aus dem nichts sehr steil empor. Das schaut schon faszinierend aus und erinnert uns ein wenig an die Gesteinsformationen im Arches National Park vor ein paar Tagen. Nach einem längeren Rundgang fahren wir noch ein paar Stellen mit dem Auto ab.

Dann geht es zum Hotel und wir checken ein. Das Hotel ist wirklich eines der schlechtesten, das wir bisher hatten. Sehr renovierungsbedürftig. Wir fühlen uns an unser Hotel in New Haven bei der Rundreise im Nordosten der USA und Kanada erinnert. Das war auch was ganz Besonderes. Aber es ist nur für eine Nacht und wir sind froh, dass wir vor dem Urlaub hier eine Übernachtung gekürzt und ans letzte Ziel drangehangen haben. Eine super Entscheidung.

Am nächsten Tag nutzen wir die Möglichkeit zu einem extrem einfachen Mini-Frühstück, was den Namen eigentlich nicht verdient. Aber besser als nichts. Wobei das auch Quatsch ist, wir hätten auch noch was dabei. Wir erkunden heute noch ein paar Ziele in der Umgebung um Colorado Springs herum. Die Stadt selbst soll nicht so besonders interessant sein, daher sparen wir uns das. Im Anschluss geht es dann nach Denver, die Hauptstadt von Colorado.

Auf dem Weg zum ersten Ziel durchfahren wir die kleine und sehenswerte Ortschaft Manitou Springs. Wir sind unterwegs zur Cave of the Winds und haben dort die erste Führung des Tages durch die dortige Höhle gebucht. Als wir ankommen, sind wir noch etwas zu früh und wir müssen noch auf dem leeren Parkplatz warten. Als der Souvenir-Shop öffnet, erkunden wir diesen zur Zeitüberbrückung und genießen ein wenig den Ausblick auf die Umgebung von der Terrasse.

Die Tour durch die Höhle ist wirklich gut und es wird viel erklärt. Es gibt natürlich deutlich beeindruckendere Höhlen, aber diese ist ganz nett und im bisherigen Urlaub ist es mal eine völlig andere Attraktion. Nach einer guten Stunde sind wir wieder im Besucherzentrum und kaufen noch ein Souvenir bevor es wieder auf die Piste geht.

Von unter der Erde geht es bei unserem nächsten Stopp wieder in die Höhe und das sogar ganz ordentlich. Wir fahren die Panoramastraße auf den Berg Pikes Peak. Hier führt eine Straße bis zum Gipfel auf den über 4.000 Meter hohen Berg. Da an der Station ganz oben viel umgebaut wird, gibt es sehr wenig Parkplätze und wir können an bestimmten Parkplätzen auf einen Shuttle-Bus umsteigen. Das klappt auch ganz wunderbar und als wir oben ankommen, machen wir vor einer Infotafel erstmal Bilder von einer anderen Familie und diese revanchieren sich auch gleich.

Dann gehen wir durch die Station, die ein Restaurant und einen Shop beinhaltet zur Aussichtsplattform. Hier müssen wir nun aber tatsächlich mal ganz langsam machen und uns erstmal an die Höhenluft gewöhnen, denn es wird uns schon etwas schummrig. Auf dieser Höhe waren wir in der Tat noch nie und auf Bergen bis um die 2.600 Meter hatten wir das Gefühl noch nicht. Aber nach wenigen Minuten geht es schon wieder.

Auf der Rückseite kommen die Gleise einer Bergbahn an, mit der man ebenfalls hochfahren kann. Hier laufen wir etwas herum und genießen die extrem gute Fernsicht an diesem sonnigen Tag. Die Aussicht ist schon beeindruckend. Aber das Panorama ist nicht so gut wie in den kanadischen Rocky Mountains auf den deutlich kleineren Bergen.

Nach einer Weile nehmen wir den nächsten Shuttle-Bus hinunter und fahren dann nach Denver.

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Hier fahren wir in das Premium Outlet und nutzen den Rest des Nachmittags um zu Shoppen. Danach checken wir für drei Übernachtungen in unserem letzten Hotel für diesen Urlaub ein und beenden den Tag.

Rocky Mountain NP

Wir starten in unseren ersten Tag in Denver. Dabei werden wir aber heute erstmal wieder ein ganzes Stück fahren. Denn unser Ziel ist der Rocky Mountain National Park. Wir fahren den Park aus dem Süden aus an, um dann vom westlichen Eingang die Erkundung zu starten. Auf dem Weg durchfahren wir einige schöne landschaftliche Gegenden und kommen kurz vor dem Nationalpark an ein paar größeren Seen vorbei. Insgesamt haben wir gut zwei Stunden bis zu unserem Ziel gebraucht.

Wir fahren nun über die Trail Ridge Road die wesentlichen Aussichtpunkt an. Auf den ersten Metern halten wir an einem der Parkplätze, die für bestimmte Wanderungen vorgesehen sind. Die Landschaft ist hier sehr reizvoll. Weite grüne Wiesen, die dann in Wälder übergehen und davor liegt noch ein kleiner Fluss, zu dem wir hinabsteigen. Der Fluss ist zumindest jetzt im Hochsommer nicht besonders stark gefüllt und das Flussbett ist auch nicht sehr breit. Wenn man bedenkt, dass wir im bekannten Colorado River stehen, ist das schon etwas verrückt, da wir diesen ja bereits an vielen Orten in viel imposanterer Form gesehen haben. Aber hier so nah an der Quelle ist er noch sehr überschaubar.

Weiter geht es dann vorbei an ein paar ersten Viewpoints hinauf zum Alpine Visitor Center. Hier parken wir und genießen die atemberaubende Aussicht aus fast 3.600 Metern Höhe. An einigen Stellen liegt hier auch noch Schnee und das im Hochsommer.

Wir versuchen uns mal am Alpine Ridge Trail, der nur etwa 500 Meter lang ist, aber dabei um die 100 Höhenmeter überwindet. An sich ist das ja keine große Sache denken wir, aber bei der Höhenluft bleibt uns schon mal hier und da die Luft weg. Der sehr starke Wind, der hier weht, hilft auch nicht gerade es einfacher zu gestalten. Am höchsten Punkt ist die Aussicht noch besser, aber es ist wirklich schwierig bei dem Wind das Smartphone für Fotos still halten zu können. Unsere winddichten Jacken schützen uns ganz gut, aber wo die Luft reinkommt werden wir wie Michelin-Männchen aufgeplustert.

Wir fahren nach dem Abstieg weiter und folgen der Trail Ridge Road. Das geht recht langsam voran, da ein Stück der Strecke durch Bauarbeiten nur einspurig befahrbar ist. Aber so haben wir auch reichlich Zeit die Aussicht zu bestaunen. Dieser Highway verläuft hier auf knapp über 3.700 Metern, was schon beeindruckend ist. Besonders sehenswert ist die Aussicht vom Rainbow Curve Overlook und Many Parks Curve Overlook.

Wir verlassen die Trail Ridge Road und fahren nun über die Bear Lake Road weiter in eines der Täler im Nationalpark. Bis zum Bear Lake können wir nicht mit dem eigenen Auto komplett durchfahren, da die Straße hier für privaten Verkehr gesperrt ist. Wir parken auf einem Sammelparkplatz und nehmen den nächsten kostenlosen Shuttle-Bus und werden schnell zum See gebracht. Dort wandern wir einmal um den See herum und gehen dann noch ein Stück weiter bis zum Nymph Lake, der sehr stark mit Seerosen bedeckt ist. Auf dem Rückweg laufen noch ein paar Karibus an uns im Wald vorbei. Wir nehmen den nächsten Bus zurück zum Parkplatz und verlassen dann den Rocky Mountain National Park, da es inzwischen schon etwas später ist und wir noch zwei Stunden bis nach Denver zurück benötigen.

Einer der allerletzten Tage endet nachdem wir zurück in Denver ankommen, kurz wieder den Wagen volltanken und noch etwas essen gehen. Auch dieser Nationalpark war wieder ein echtes Highlight.

Rocky Mountain
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Georgetown

Nun beginnt tatsächlich schon unser vorletzter Tag dieses langen Urlaubs und ich wache mit einer heftigen Migräne auf, was natürlich ganz toll ist. Wir hatten für den Vormittag eine Tour nach Georgetown geplant, um noch was ganz Typisches im Goldgräber-Bundesstaat Colorado zu machen. Nämlich eine alte Mine zu besichtigen. Dazu haben wir in Georgetown eine tolle Stelle vorab gefunden, bei der wir auch noch eine Rundfahrt mit einer alten Dampflokomotive machen können. Tja, nun droht uns mein bescheidener Zustand aber einen Strich durch die Rechnung zu machen. Ich schreibe dem Anbieter per E-Mail, ob wir die gebuchte Tour am heutigen Tag vielleicht später machen können. Die Rückmeldung kommt schnell und es kostet nur eine kleine Gebühr. Das ist schon mal gut und ich kann mich noch was hinlegen.

Gegen Mittag machen wir uns dann auf den Weg. Mir geht es etwas besser, aber gut ist anders. Bis wir dort sind, wird das aber schon werden. Da sich die Fahrt durch den Verkehr doch etwas zieht, wird es noch mal etwas knapp bei unserer Ankunft in Silver Plume. Aber der Kartenumtausch klappt wie angekündigt problemlos und wir kommen noch rechtzeitig in den Zug. Nach kurzer Fahrt kommt auch schon der Halt zum Ausstieg zur Minentour. Ach übrigens, in dem Fall ist es hier eine alte Silbermine und gar keine Goldmine. Aber sonst wird das sicher keinen Unterschied machen.

Unsere Tour-Leiterin ist wirklich sympathisch und führt uns nach der Ausrüstung mit Helm und Lampe auf unseren Weg in den Stollen. Sie erklärt uns das Leben und Arbeiten rund um die Mine sehr gut und auf humorvolle Art und Weise. Nach ungefähr einer Stunde ist die Tour fertig und es geht wieder ans Tageslicht. Nun geht es wieder zum Zug, damit wir unsere Rundfahrt im Tal zwischen Georgetown und Silver Plume fortsetzen. Die Fahrt mit der lauten und extrem rauchenden Dampflokomotive ist ein tolles Erlebnis, aber bzgl. des Themas Klimawandel bekommt man da schon ein kleines schlechtes Gewissen.

Nach unserer Tour fahren wir wieder zurück nach Denver und gehen noch etwas essen. Im Anschluss bereiten wir schon mal das Auto für die morgige Abgabe vor und packen unsere Koffer wieder etwas ordentlicher für den Flug. Dann noch kurz in der Hotellobby am Computer den Online-Check-in für den Flug erledigen und der Tag ist auch schon wieder zu Ende.

Georgetown
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Denver

Nun ist es soweit. Unser 26. und damit letzter Tag im Urlaub bricht an. Wir gehen noch mal gut frühstücken, packen unsere Sachen so, dass wir schon bereit für den Flughafen sind. Aber unser Flug geht erst um 17:30 Uhr und wir wollen bis spätestens 13:00 Uhr den Mietwagen abgeben, damit uns nicht noch ein weiterer Tag in Rechnung gestellt wird. Den Vormittag nutzen wir noch für etwas Sightseeing.

Wir fahren ins Zentrum von Denver und möchten uns die Hauptstadt von Colorado natürlich auch anschauen. Wir starten am Civic Center Park, wo unter anderem auch das State Capitol zu finden ist. Nach einem Abstecher zur Cathedral Basilica gehen wir dann die 16th Street, die Haupteinkaufsstraße, entlang am Daniels & Fisher Tower vorbei bis zur Union Station. Auf dieser Straße verkehrt auch ein kostenloser Shuttle-Bus, aber wir wollen ja was von der Stadt mitbekommen und durchstreifen die Stadt daher zu Fuß. Von der Millennium Bridge geht es dann über den Larimer Square und die 15th Street wieder zurück. Insgesamt sind wir gute zwei Stunden gemütlich unterwegs.

Da der Flughafen auch noch ein Stück außerhalb liegt, machen wir uns nun auf den Weg zur Mietwagen-Abgabestation. Wie gewohnt läuft die Rücknahme total schnell und unkompliziert. Mit dem Shuttle-Transfer werden wir zum Terminal gefahren. Dort geben wir unser Gepäck ab, durchlaufen die Sicherheitskontrolle und finden uns im gut gefüllten Boarding-Bereich ein. Wir entscheiden uns noch etwas zu essen und die Wahl fällt auf Panda Express. Ganz tapfer versuchen sich Mel und Jan-Lukas nun zum Abschluss auch mal an der Essensbestellung. Es klappt alles wunderbar und wir steigen etwas später mit vollem Magen ins Flugzeug ein. Auf das Essen im Flugzeug haben wir nach der Anreise keine Lust mehr. Wir heben pünktlich ab und verlassen die Vereinigten Staaten mit unglaublich vielen Eindrücken und Erinnerungen.

Denver
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Fazit

Das war nun unser dritter Urlaub in den USA und zum zweiten Mal waren wir dabei zusätzlich in Kanada. Bei der damaligen Tour durch den Südwesten der USA, hatten wir einen ausgewogenen Mix an Städten und Highlights in der Natur. Bei der letzten Route im Nordosten der USA und Kanada lag der Fokus etwas mehr auf Städten und bei dieser Tour überwogen nun klar die Natur-Highlights.

Auch diesmal sind wir besonders begeistert von unserer Zeit in Kanada gewesen. In den kanadischen Rocky Mountains haben wir ein landschaftliches Juwel nach dem anderen vorgefunden und ein Postkartenmotiv nach dem anderen vor die Linse bekommen. Ein traumhaft schöner Flecken Erde, den wir garantiert auch nochmal besuchen werden.

Sehr beeindruckend war auch der Yellowstone National Park. Dieser Park gilt wahrlich als Mutter aller Nationalparks und vereint quasi mit seiner abwechslungsreichen Landschaft viele verschiedene Parks in einem. Mit den ergänzenden Tagen in Utah und Colorado haben wir dann noch völlig andere Klimazonen erkundet und eine ähnlich abwechslungsreiche Reise gestaltet, wie wir sie aus dem ersten Urlaub im Südwesten erlebt haben. Dafür ist die Reise aber natürlich auch deutlich länger geworden. Alleine eine Route von Vancouver durch die Rocky Mountains und zurück wäre schon ein unvergesslicher Urlaub gewesen. Für Erst-Urlauber in Kanada wäre das meine erste Empfehlung für einen Zeitraum von gut zwei Wochen.

Für USA-Ersturlauber würde ich euch aber weiterhin empfehlen, dass ihr eine Rundreise im Südwesten der USA in Angriff nehmt. Die vielen unglaublichen Naturwunder und die unterschiedlichen Städte bieten einfach eine enorme Abwechslung, die seinesgleichen sucht.

Falls ihr noch Fragen habt, meldet euch gerne bei mir. Mit Details zur Planung oder von uns besuchten Sehenswürdigkeiten kann ich bestimmt ein paar Tipps für eure Rundreise geben. Wenn ihr bis hier gelesen habt, scheint es euch wohl wirklich gefallen zu haben. Das freut mich sehr und euch ein fettes Dankeschön.

Macht's gut! Euer Mike

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